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von Mona-Sophie Wieland am Samstag, 11.01.2025 um 18:54

Basel: Isabell Werth und DSP Quantaz siegen in Weltcup-Kür, tolle Leistungen der bayerischen Reiter

Isabell Werth siegte mit DSP Quantaz in der Weltcup-Kür von Basel.  /  © Lafrentz

Selten hatte man Quantaz so gelassen gesehen, wie es heute der Fall war. „Ich freue mich riesig über die Form von Quantaz. Er war gestern schon sehr zufriedenstellend. Heute in der Kür war er wirklich super. Er ist eigentlich nicht das letzte Hallenpferd, aber er hat sich wirklich super konzentriert und war sehr relaxt. Ich konnte ihn sehr schön reiten und unterwegs auch mal lächeln“, schmunzelte Isabell Werth. Mit gleichmäßigen Piaffen und Passagen, gut zentrierten Galopppirouetten und gelungenen Einer- und Zweierwechseln punktete sie sich vor ausverkauften Haus der St. Jakobshalle in Basel zu starken 85,7 Prozent. Man mag es kaum glauben, aber der Dressurqueen fehlte tatsächlich noch ein Sieg beim CHI Basel. Zudem ging nicht nur ein großes Lob an ihren vierbeinigen Partner. Vielmehr bedankte sie sich im Anschluss beim Team des CHI Basel: „Ein großes Lob an die Organisatoren. Die Bedingungen sind exzellent. Tolle Stimmung, volles Haus, wir freuen uns, dass die Dressur jetzt hier auch angekommen ist“. Daran schloss sich der Turnierpräsident Andy Kistler an: „Ich bin sehr dankbar, dass die besten Reiter nach Basel kommen. Ich werde beispielsweise von Isabell, Frederic oder auch Monica Theodorescu aus Deutschland sehr unterstützt. Dann geht natürlich ein riesiges Dankeschön an die Helfer“. Doch kommen wir wieder zur heutigen Weltcup-Kür. Auf Platz zwei fand sich eine zurecht strahlende Isabel Freese. „Ich bin sehr, sehr zufrieden. Ich glaube, dass das heute unsere beste Kür war, die wir jemals gezeigt haben“, resümierte Freese. Schon bei der vergangenen Weltcup-Qualifikation in London hatte sich gezeigt, dass sich ihr Total Hope OLD noch einmal weitergefestigt hat. In Basel punkteten die beiden unter anderem mit aktiv abfußenden und gleichmäßigen Piaffen und Passagen, toll nach vorne gesprungenen Einer- und Zweierwechseln, Galopppirouetten mit hoher Lastaufnahme und sehr dynamischen Verstärkungen. Die Norwegerin verwies mit 83,4 Prozent den Mannschafts-Olympiasieger Frederic Wandres, der sich mit seinem Olympiapartner Bluetooth OLD in Basel zurückmeldete (83,1 Prozent). Die beiden zeigten sich im Vergleich zur ersten Prüfung in Basel noch einmal fokussierter, ja fast schon in „alter“ Form, wobei sie einmal mehr mit taktsicheren Piaffen und Passagen sowie insgesamt mit viel Frische und Dynamik zu überzeugen wussten. In den Serienwechseln fehlte es noch an der letzten Selbstverständlichkeit. Pauline Basquin mit Sertorius de Rima Z Ice (79,8 Prozent) und Raphael Netz mit Great Escape Camelot (79,8 Prozent) komplettierten das Podest. Letzterer oder besser gesagt sein 14-jähriger Wallach zeigte sich heute etwas beeindruckt von der Kulisse, woraus die Galopptour nicht ganz gelassen gelang. Dennoch gab es völlig verdiente und wertvolle Weltcup-Punkte. Große Ausrufezeichen setzten auch Jessica Neuhauser und Rockson. Die beiden mauserten sich bei ihrer Weltcup Premiere zum besten Schweizer Paar und reihten sich mit 74,7 Prozent auf einem starken zehnten Platz ein. Damit durften sie sich über eine Platzierung freuen. „Ich bin total zufrieden. Es hat sehr viel Spaß gemacht und das Ambiente ist hier der Wahnsinn. Insgesamt ist es einfach der pure Wahnsinn!", resümierte die Bayerin, die international für die Schweiz startet. Mit Blick auf die nächsten Monate erläuterte sie: „Ziel ist es natürlich, dass wir zukünftig so tolle Turniere wie Basel besuchen zu dürfen. Ein großer Traum wäre ein Start bei den Europameisterschaften!“

In großen Schritten in Richtung Weltcup-Finale

Die Turniertage der Dressurreiter beim CHI Basel mündeten heute in die Weltcup-Kür. Nun geht für sie schon der erste Blick in Richtung Finale, das vom 2. bis 6. April in der St. Jakobshalle in Basel stattfinden wird. Andy Kistler gestand lachend: „Im Moment fürchte ich mich etwas“. Er fügte hinzu: „Es ist wirklich viel Arbeit. Es ist abnormal, wie man spürt, wie die Helfer motiviert alles unterstützen. Die 400 Helfer müssen zweimal Urlaub für beide Events nehmen. Die Vorfreude ist bei allen riesig, aber ehrlich gesagt habe ich jetzt nach diesem Wochenende noch etwas mehr Respekt vor den kommenden drei Monaten“. Man darf sich schon jetzt sicher sein, dass das Weltcup-Finale in Basel ein großes Fest wird! Tickets für die Finaltage in der Schweiz finden Sie hier.

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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