Amsterdam: Max Kühner erneut vorne dabei
Der berühmte Heimvorteil, ja diesen wussten die Niederländer im Weltcup-Springen von Amsterdam auszunutzen. Aus einem mit einigen Klippen gebauten Umlauf ergab sich ein Stechen mit niederländischer Übermacht. Mit Marc Houtzager, Jur Vrieling, Michael Greeve und Leopold van Asten vertraten gleich vier Paare die rot, weiß, blauen Farben im Kampf um Platz eins. In mitten dessen Max Kühner mit EIC Julius Caesar und der Ire Denis Lynch.
Am Ende hatte auch ein Niederländer die Nase vorn. Die Rede ist von Marc Houtzager, der im Sattel von Sterrehof’s Cante eine blitzschnelle Runde zeigte (38,30 Sekunden). Denis Lynch war Houtzager und seiner 17-jährigen Canturano-Tochter wahrlich dicht auf den Fersen und reihte sich schlussendlich mit 38,99 Sekunden auf Rang zwei vor Jur Vrieling mit Helwell du Chabus (40,03 Sekunden) ein. Max Kühner und EIC Julius Caesar waren im Stechen einmal mehr blitzschnell unterwegs. Letztendlich verfügten sie aber nicht über das letzte Quäntchen Glück und kassierten einen ärgerlichen Netzroller. Mit einer Zeit von 37,58 Sekunden wurde es schlussendlich Platz vier. Die Zeit hätte für den Sieg gereicht. Michael Greeve mit Denver und Leopold van Asten folgten hinter Kühner. Im Gesamtranking nimmt Max Kühner, der international für Österreich reitet, nun Platz fünf ein und kann damit schon die Koffer für das Weltcup-Finale in Basel Anfang April packen. Die Führung nimmt nun Kevin Staut vor Hans-Dieter Dreher und Robert Whitaker ein. Schon im Freitagshauptspringen, einem Springen über 1,50 Meter, hatten Kühner und EIC Julius Caesar um den Sieg mitgeritten. Am Ende wurde es mit zwei fehlerfreien Runden ein toller siebter Rang. Der Sieg ging an Daniel Deusser mit Otello de Guldenboom.