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von Mona-Sophie Wieland am Montag, 10.02.2025 um 09:44

Stadl-Paura: Bayerische Reiter schnappen sich etliche Schleifen

Michaela Förtsch freute sich über einen Grand Prix Sieg.  /  © Dill (Archiv)

Am vergangenen Wochenende war beim großen Pferdezentrum in Stadl-Paura mal wieder Turnier angesagt. Genauer gesagt stand ein großes Dressurturnier an, wo die bayerischen Reiter gewaltig vorne mitmischten.

Schon an den ersten Tagen wurde es spannend. So wurde das attraktive Programm von verschiedenen Test of Choice-Prüfungen gut angenommen. Dabei schnupperte unter anderem die Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl erstmals mit ihren Pferden Kismet und Discover Turnierluft. Zu ihrem Neuzugang aus England, der vielversprechenden Stute Kismet, erläuterte Jessica von Bredow-Werndl: „Es war unser erster gemeinsamer Ausflug und dafür war es schon richtig, richtig gut!“. Apropos Premieren: In Stadl-Paura sah man so einige Premieren. Allen voran nahm Raphael Netz erstmals Platz im Sattel von Grey Lamberto. Den Wallach kennt man normalerweise unter dem Sattel seiner Lebensgefährtin Selina Söder. Netz und der ganggewaltige Wallach scheinen sich gut zu verstehen und so schnappten sich die beiden den Sieg in der Intermediaire II (72,4 Prozent). Selina Söder feierte im Sattel von Vita di Lusso mit Platz zwei eine erfolgreiche Turnierpremiere (71,1 Prozent). Es war der erste gemeinsame Turnierstart für die beiden. Und weiter ging es mit den Premieren: Auch Benjamin Werndl nutzte das Turnier in Stadl-Paura mit seinem vielversprechenden Neuzugang Quick Decision als Einstieg in die gemeinsame Turnierkarriere. In der Intermediaire II wurde es für die beiden zugleich Rang vier, wobei sie die magische 70-Prozentmarke knackten. Neben interessanten Premieren sah man in Stadl-Paura auch starke (bayerische) Siege. So sicherte sich Adrian Munoz Diaz, Bereiter am Stall Aubenhausen, mit Scubido sowohl den Sieg im U25-Grand Prix (70 Prozent) als auch im „offenen“ Grand Prix (69,9 Prozent), wo Michaela Förtsch mit Duke auf Rang zwei folgte. Förtsch hatte mit Duke am Tag zuvor einen Sieg im Grand Prix gefeiert (70 Prozent). Bleiben wir auf Dreisterne-Niveau: Ferdinand Csaki freute sich mit Divertido in einer Intermediaire A über den Sieg (68,7 Prozent). Und es gab noch weitere goldene Schleifen für den Freistaat: Benjamin Werndl siegte mit Great Gatsby in einer S*-Dressur (73,8 Prozent) und schnappte sich mit Fosbury auch Rang zwei (70,4 Prozent). Philipp Mücke feierte mit Montgomery in der Jungpferde-S-Dressur den ersten gemeinsamen S-Sieg (74,7 Prozent). Rang zwei ging an Raphael Netz mit Glamourdoc (74,4 Prozent). Stephanie Haag sicherte sich mit Las Vegas in der S*-Dressur die goldene Schleife und reihte sich in der S**-Dressur auf Rang drei ein. Weitere Platzierungen gingen in den S*-Dressuren an Sonja Krall mit Exclusive BB.

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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