Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Martina Scheibenpflug am Dienstag, 11.02.2025 um 10:20

Working Equitation: Mit neuen Stützpunkten zu mehr Bekanntheit

Mirjam Wittman (r.) und Andrea Tölle (l.) werben für die Working Equitation.  /  © Privat

Jubelnde Zuschauer, Reiter, die mit ihren Pferden blitzschnell durch einen Parcours galoppieren – und alle haben Spaß. Kein Wunder, dass die Nachfrage nach der relativ jungen Sportart Working Equitation immer größer wird. 
Der kleine Verein Working Equitation Deutschland ist mittlerweile zu einer durchaus bedeutenden Truppe herangewachsen. Die Mitglieder sind rührig, sie wollen nicht nur für ihren Sport werben, sondern auch dabei helfen, weitere Turniere in Bayern auf den Weg zu bringen. Seit Februar ist ein Schwerpunkt der Arbeit die Jugendförderung. Dabei wurden über Deutschland verteilt Landesjugendstützpunkte, kurz LJS, gegründet. In Bayern sind hierfür die mehrfache „Worker“-Weltmeisterin Mirjam Wittmann und Andrea Tölle, die schon zahlreiche Kurse in dieser Disziplin durchgeführt hat, verantwortlich.
BAYERNS PFERDE: Warum wird jetzt die Jugend gefördert? Was sind Eure Ziele und auf welche Erfahrungen könnt Ihr zurückblicken?
Mirjam Wittmann: In der heutigen Zeit ist es schwierig, die Jugendlichen für sportliche Aktivitäten zu begeistern und oft fehlen die finanziellen Mittel, um in den großen Sport einzusteigen. Wir wollen junge Talente mit ihren Pferden und Ponys an den Sport heranführen. Im Vordergrund stehen der Spaß mit dem Partner Pferd und die Lust auf neue Herausforderungen. 
Andrea Tölle: Reiten macht Spaß und fördert die Persönlichkeit. Bei diesem Hobby müssen die Jugendlichen Verantwortung für ihren Partner übernehmen. Gerade bei Working Equitation kann man mit einem Pferd nur erfolgreich sein, wenn man die eigenen Bedürfnisse zugunsten des Sportpartners zurücksteckt.
Zur Erklärung: Was ist Working Equitation?
Mirjam Wittmann: Working Equitation ist eine junge Sportart, welche ihren Ursprung auf der Iberischen Halbinsel hat. Ins Deutsche übersetzt heißt Working Equitation Arbeitsreitweise. Bei der Working Equitation sind alle Pferderassen genauso willkommen wie Reiter aus verschiedenen Reitweisen, also vom Shetty bis zum Kaltblüter und vom Cowboy bis zum hochklassigen Dressurreiter. Das Ziel ist es, ein gutes Team von Pferd und Reiter zu bilden, was in den verschiedenen Disziplinen Dressur, Stiltrail, Speedtrail und Rinderarbeit trainiert und abgefragt wird.
Andrea Tölle: Bei der Working Equitation ist interessant, wie die Lektionen aus der Dressur plötzlich eine ganz andere Bedeutung bekommen. Man ist besser, je rittiger das Pferd ist.
Was ist so faszinierend an der Working Equitation?
Mirjam Wittmann: Die Faszination liegt in der Vielseitigkeit. Durch die unterschiedlichen Anforderungen werden Teamwork, Geschick, Konzentration und Vertrauen gefördert. Durch die Disziplinen Dressur, Stil und Speedtrail und Rinderarbeit wird eine Vielfalt an Anforderungen an Pferd und Reiter gestellt. 
Andrea Tölle: Auf regulären Turnieren braucht man ab gewissen Klassen meist ein Pferd mit entsprechender Qualität. Das kann und will sich nicht jeder leisten. Beim Working braucht man einen Allrounder. Jedes Pferd hat unterschiedliche Stärken, aber durch vier Disziplinen hat man auch mit einem rittigen „Normalpferd“ gute Chancen und viel Spaß.

Das vollständige Interview lesen Sie in der März-Ausgabe der BAYERNS PFERDE.
 

Martina Scheibenpflug (Redaktion)

Martina Scheibenpflug gehört seit 2020 zum Team von Matthaes Medien. Nach dem Abitur absolvierte Martina Scheibenpflug ein zweijähriges Volontariat bei der Tageszeitung Münchner Merkur, danach schloss sie ihr Studium der Politikwissenschaften, Germanistik und Psychologie an der Ludwig-Maximilian-Universität in München ab. Bis zur schweren Klasse war Martina Scheibenpflug erfolgreich im Viereck unterwegs.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
gleich gehts weiter...