Sichtungsturnier Dressur: Nachgefragt bei Heiner Geigl
Starke Vorstellungen, drei Doppelsiegerinnen und Ernüchterung in Sachen Children: Bayerns beste Nachwuchsreiter im Dressurviereck trafen sich am Wochenende traditionell in der Olympia-Reithalle in München-Riem zur Sichtung. Heiner Geigl zeichnete als Beauftragter der Landeskommission Bayern verantwortlich. BAYERNS PFERDE schildert er seine Eindrücke.
„Die Junioren waren durchweg qualitativ sehr gut, da sind wir derzeit wirklich gut aufgestellt.
Im Ponybereich dagegen gingen zwar viele Reiter an den Start, allerdings waren doch einige von ihnen noch überfordert mit diesen schwierigen Aufgaben. Da besteht auf jeden Fall noch Übungsbedarf.
Leider hatten wir in der Altersklasse Children gar keine Aktiven am Start. Es waren in diesen beiden Wertungen sowieso nur jeweils fünf Jugendliche im Viereck und die waren alle mindestens 15 Jahre alt, sodass sie sich nur für das Nachwuchschampionat präsentieren konnten. Und auch hier hat sich gezeigt, dass die Aufgaben für die Kinder zum Teil einfach noch zu schwer sind.
Insgesamt konnte man feststellen, dass es tatsächlich nicht einfach ist, wieder entsprechenden Nachwuchs zu finden. Da müssen wir uns wirklich etwas überlegen, wie da wieder mehr nachkommen könnte, das ist leider ziemlich rückläufig.“