Hagen: Benjamin Werndl und Quick Decision mit Podestplatz im Louisdor-Preis
Bei den Horses & Dreams in Hagen jagt ein Highlight das Nächste. Neben dem Nürnberger Burgpokal für junge Dressurpferde macht auch der renommierte Louisdor-Preis Halt in Hagen. In der gestrigen Einlaufprüfung mischten Benjamin Werndl und Quick Decision gewaltig vorne mit.
Nach der Einlaufprüfung des Louisdor-Preises in Hagen konnte man definitiv sagen, was für ein Auftakt oder wie es Bundestrainerin Monica Theodorescu treffend auf den Punkt brachte: „Wir haben einen tollen Louisdor-Jahrgang dieses Jahr“. Charlotte-Maria Schürmann freute sich dabei über den Sieg. Im Sattel ihrer eleganten Dante Weltino-Tochter Dante’s Pearl gelang ihr eine bärenstarke Runde, die mit sensationellen 75,2 Prozent belohnt wurde. Schon im vergangenen Jahr hatte die Stute im Rahmen des Nürnberger Burgpokals Akzente gesetzt und es bis ins Frankfurter Finale geschafft. In Hagen brillierten die beiden mit enorm viel Eleganz, Elastizität und viel Bergauf-Tendenz. Highlights bildeten unter anderem die weit kreuzenden Trabtraversalen, die Galopppirouetten mit hoher Lastaufnahme und die sicher nach vorne gesprungenen Serienwechsel. Im Vergleich dazu zeigten sich die Piaffen noch ausbaufähig. Ein Paar, das sich gesucht und gefunden hat, ist Benjamin Werndl und der nun neunjährige Hannoveraner Quick Decision. Für dieses noch neue Paar gab es gestern 73,5 Prozent. Die beiden überzeugten mit einer sehr harmonischen und gleichmäßigen Runde, wobei sich schon eine sehr vielversprechende Piaff-Passage-Tour präsentierte. Teuer wurde es in der linken Galopppirouette. Rang drei ging an Frederic Wandres mit Deltana (72,6 Prozent) vor Juliane Brunkhorst mit DSP Diamante Negro (72,4 Prozent). Auch Jessica von Bredow-Werndl feierte den nächsten Hagener Erfolg und reihte sich mit Got it BB auf Rang sechs ein (70,9 Prozent). In der CDI4*-Tour ging an Sönke Rothenberger mit Fendi (72,8 Prozent) vor Susan Pape mit Harmony’s Guililanta (71.2 Prozent). Celestine Kindler beendete mit Romeo das Hagener Turnier in der S*-Kür auf Rang vier (69,2 Prozent).