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von Laura Bräuninger am Sonntag, 22.06.2025 um 23:22

Königsbrunn: Nielsen und Ziegler siegreich

Überzeugte durch feines Reiten: Denis Nielsen mit Casablanca.  /  © Ursula Puschak

Ein S-Springen auf Trense – diese besondere Ausschreibungsform ist selten zu finden. Beim Traditionsturnier auf Gut Fohlenhof gab es dieses Prüfungsformat jedoch zu sehen. 2024 hatte Bernd Fels, langjähriger Richter und Parcourschef, dieses Pilotprojekt ins Leben gerufen. Der Gedanke: Das Pferdewohl muss im Sport stets an erster Stelle stehen! Das 12-köpfige Starterfeld war zwar überschaubar, schmälerte das sportliche Niveau aber keinesfalls. So legte Denis Nielsen, international erfolgreicher Springreiter aus Isen, als dritter Starter nicht nur die erste Nullrunde auf Parkett - nein, es sollte bis zum Schluss auch die Schnellste bleiben und damit der Sieg in dieser Prüfung. Gesetzt hatte der Sympathieträger auf die Schimmelstute Casablanca, mit der er nach 65,56 Sekunden ins Ziel kam. Über fünf Sekunden langsamer war hingegen Verena Haller im Sattel ihres DSP-Hengstes Luftikus Brillant, die somit auf dem zweiten Platz rangierte.  Auf Rang drei landete Reinhard Sax vom Landgestüt Landshut mit Dubai van het Beeckhof, die in 72,04 Sekunden die Ziellinie durchquerten. Mit Anja Steindl und Kalani reihte sich ein weiteres Paar in die Platzierung ein.

Domina siegt unter Maximilian Ziegler im Youngster-S.  /  © Ursula Puschak

Im anschließenden Youngster-S stellten die sieben- und achtjährigen Nachwuchspferde ihr Können unter Beweis. Sechs Paare waren im Umlauf fehlerfrei geblieben und somit ins Stechen eingezogen. Fünf davon blieben doppelnull und so war klar – die Zeit war entscheidend. Sichtlich motiviert galoppierte die griffige Holsteiner-Stute Domina unter Maximilian Ziegler in die Bahn. Engagiert, aufmerksam und stets nach den Sprüngen suchend stellte sich die Dominator Z-Tochter der Aufgabe – mit Erfolg. Bei 31,98 Sekunden stoppte die Zeit und damit übernahm das Duo die Führung. Wolfgang Puschak, der mit der Zangersheide-Stute Odense 33,38 Sekunden benötigt hatte, wurde somit auf Rang zwei verwiesen. Das Podium komplettierte Richard Gardner, der Admiral von Schneider, einen Sohn des Aperol aus einer Cheetano-Mutter präsentiert hatte. Rang vier und fünf gingen nach Baden-Württemberg und zwar an Thomas Fessler und den Cascadello-Nachkomme Carlos und an Simon Strasser, der im Sattel der von Chontargos abstammenden Stute Contaggi N. W. saß. 

 

Laura Bräuninger (Werkstudentin)

Unterstützt Redaktion und Social Media seit ihrem Praxissemester im Studiengang der Pferdewirtschaft. Schreibt am liebsten über den Springsport und ist selbst erfolgreich bis zur schweren Klasse unterwegs.

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