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von Mona-Sophie Wieland am Sonntag, 14.09.2025 um 16:49

iWEST Dressur Cup: Rekordergebnis bei letzter Qualifikation

Jana Lang und Baron trabten auch bei der letzten Finalqualifikation des iWEST Dressur Cups auf Gut Ising zum Sieg.  /  © Dill (Archiv)

Bereits bei der Qualifikationsprüfung für die letzte Finalqualifikation des iWEST Dressur Cups – aber eigentlich das ganze Jahr über – haben wir das bärenstarke Niveau dieser Saison betont. Und was soll man sagen: In der letzten Finalqualifikation auf Gut Ising wurde wahrlich hart um die letzten Punkte gekämpft. Am Ende setzte sich die Seriensiegerin der diesjährigen Cup-Saison, Jana Lang mit Baron, mit einem Rekordergebnis an die Spitze – und gerade mit Blick auf die Finalisten gab es einige Überraschungen.

Ein Rekordergebnis

Sie zogen einmal mehr als Favoriten in die S**-Kür ein: Jana Lang und der mittlerweile 19-jährige Wallach Baron. Nachdem die beiden bei der zweiten Qualifikation in Winterlingen in den Cup eingestiegen waren, hatten sie die bisherigen Kür-Prüfungen allesamt gewonnen. Damit steigt auch irgendwann der Druck – und besonders heute hieß es für das Erfolgsduo: Nerven behalten. Das gelang ihnen eindrucksvoll. Sie spielten ihre gesamte gemeinsame Routine aus und lieferten eine Kür wie aus einem Guss – fast schon in einer Leichtigkeit wie am kleinen Finger. Eine fließende Trabtour, top zentrierte Galopppirouetten und gut ins Bergauf gesprungene Serienwechsel in optimaler Harmonie mit der Musik führten zu einem Ergebnis von 81,9 Prozent. Ein solches Ergebnis gab es in der bisherigen iWEST-Dressur-Cup-Geschichte noch nie.

Aller guten Dinge sind drei

Auf dem zweiten Platz folgte – wie schon in der Intermediaire I – die baden-württembergische Amateur-Dressurreiterin Tina von Briel. Ihr elfjähriger Wallach Tallahassee präsentierte sich an diesem Wochenende noch spritziger und geschlossener. So gelangen in der Kür beispielsweise die Galopppirouetten mit noch besserem Durchsprung bei ohnehin vorbildlicher Lastaufnahme, und auch die Trabtour präsentierte sich dynamisch. Der Lohn: 79,4 Prozent. „Besonders gefreut hat mich das Gesamtpaket dieses Wochenendes. Ein wunderschönes Turnier. Alf hat sich in der Kür toll präsentiert – und auch, dass Franz (Trischberger) wieder dabei sein konnte. Für Stuttgart wünsche ich mir, dass wir alle gesund bleiben und genauso viel Spaß in unserer Kür haben wie heute!“, resümierte Tina von Briel. Mit dem Einzug ins diesjährige Finale gelang ihr eine weitere beeindruckende Leistung. Sie steht nun mit Tallahassee zum dritten Mal in Folge im Finale. Zuvor hatte sie mit Huckleberry ebenfalls schon dreimal am Finale teilgenommen. Hut ab!

Doch auch hier gilt: Aller guten Dinge sind drei. Denn auch der Drittplatzierte der Finalqualifikation auf Gut Ising, Moritz Treffinger, zieht in diesem Jahr zum dritten Mal ins Finale ein – diesmal im Sattel des zehnjährigen Wallachs Vincero. Der frischgebackene U25-Europameister spielte auf Gut Ising seine ganze Routine aus. Zwar zeigte sich der Wallach bei seinem ersten Hallenturnier der Saison hier und da noch etwas übermotiviert, dennoch erreichten die beiden tolle 77,2 Prozent. „Vinnie war wirklich an – und zu Beginn von der Atmosphäre beeindruckt. Mich hat sehr gefreut, dass er in der Prüfung immer besser wurde, und vor allem, dass ich ihn zum Zuhören gebracht habe. In der Lektion hat er zugehört. Das fand ich sehr schön“, resümierte Moritz Treffinger. Hinsichtlich seiner Ziele für das diesjährige Finale erklärte er: „Ich hoffe nun, dass wir vor Stuttgart noch einmal in einer großen Halle starten dürfen. Ich hoffe, dass wir in Herning noch einen Startplatz erhalten. Fürs Finale nehme ich mir vor, ihm ein gutes Gefühl zu vermitteln. Er ist eines der jüngsten Pferde im Finale. Wir wissen alle, dass in Stuttgart alles passieren kann. Wir starten alle bei null – es sind neue Richter, die Atmosphäre ist einmalig, und das Feld ist in diesem Jahr wirklich spannend. Ich freue mich riesig!“

Dieser Vorfreude kann man sich nach der letzten Finalqualifikation nur anschließen. Selina Söder mit Shosholoza und Myriam Anhalt mit Rocco Granata komplettierten die Top 5. Erstere war erst bei der vorletzten Finalqualifikation in den Cup eingestiegen und hatte noch versucht, sich für das Finale zu qualifizieren – es hat aber ganz knapp nicht gereicht. Genauso erging es Kristina Olson, die zwar auf Gut Ising mit FBW Dory’s Dream eine weitere Top-Platzierung erzielte, nach einer Verletzung jedoch erst spät in die Cup-Saison einsteigen konnte. Auch sie verpasste den Sprung ins Finale denkbar knapp.

Die diesjährigen Finalisten des iWEST Dressur Cups sind die folgenden:

  • Jana Lang mit Baron

  • Tina von Briel mit Tallahassee

  • Moritz Treffinger mit Vincero

  • Linda Jung mit Qu’est-ce que c’est

  • Romina Nieberle mit Free Willy

  • Myriam Anhalt mit Rocco Granata

  • Stefanie Lempart mit Grizou

  • Katrin Burger mit Darleen de Funes

  • Valerie del Rio Pfeffer mit Braveheart

  • Anna-Lisa Stotmeister mit Best of Bond

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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