Max Kühner siegt im Weltcup in London
Max Kühner feierte kurz vor Weihnachten einen besonderen Erfolg: Der Österreicher gewann den Longines FEI Jumping World Cup bei der prestigeträchtigen London International Horse Show. Damit ging erstmals seit 35 Jahren wieder ein Weltcupsieg in London an einen österreichischen Springreiter.
Im Sattel von EIC Cooley Jump the Q, einem 12-jährigen irischen Wallach, zeigte der Wahl-Österreicher Max Kühner, der einen Turnier- und Ausbildungsstall in Starnberg betreibt, die schnellste Runde. Nur fünf der insgesamt 37 Starter blieben im Umlauf fehlerfrei und qualifizierten sich für das Stechen. Als zweiter Starter nutzte Kühner seine Chance optimal und setzte sich mit der schnellsten Zeit souverän an die Spitze.
„Er hat viel Temperament und lässt sich von der Atmosphäre bei diesem großartigen Turnier leicht beeinflussen“, erklärte Kühner über seinen Erfolgspartner. Umso zufriedener zeigte sich der Sieger nach dem Ritt: „EIC Cooley war heute wirklich bei mir. Ich konnte fühlen, was er von mir wollte. Ich konnte schnell reiten und wir waren trotzdem immer miteinander verbunden. Ich bin sehr stolz auf mein Pferd. Ich glaube, er wollte heute gewinnen!“
Mit diesem Sieg übernahm Max Kühner zudem die Führung in der Westeuropa-Liga der Weltcup-Tour, vor Willem Greve und Richard Vogel.
Platz zwei ging an den Briten Donald Whitaker, der mit Millfield Colette (v. Cornet Obolensky) als erster Starter im Stechen eine starke Zeit vorlegte. Rang drei sicherte sich der Ire Cian O’Connor, der seinen Chatolinue PS (v. Diablo Blanco) erst seit kurzem unter dem Sattel hat.