Veränderungen beim Österreichischen Pferdesportverband
Mit dem Abschied von Sissy Max-Theurer an der Spitze des Österreichischen Pferdesportverbands geht ein tiefgreifender personeller Umbruch einher. Neben der Präsidentin verlassen auch Generalsekretär Franz Schiefermair sowie die langjährige Dressurreferentin Dr. Uschi Barth ihre Funktionen.
Bei der Generalversammlung des OEPS am 28. April wurde ein neues Präsidium mit knapper Mehrheit von 66 zu 60 Stimmen gewählt. Damit endet eine 23-jährige Ära unter Max-Theurer. Die Nachfolge tritt der steirische Politiker Herbert Gugganig an, unterstützt von seinen Vizepräsident Johannes Mayerhofer, Dr. Leopold Erasimus, Dr. Andrea Blaszczyk und Dr. Inge Margreiter. Unmittelbar nach der Wahl wurden erste personelle Weichen neu gestellt: Der Vertrag von Generalsekretär Franz Schiefermair lief wie vorgesehen am Wahltag aus und wurde auf eigenen Wunsch nicht verlängert. Auch im Bereich Dressur gibt es eine Vakanz: Dr. Uschi Barth legte ihr Ehrenamt wenige Tage vor der kommissionellen Sichtung am Gutenhof nieder. Für das neu gewählte Führungsteam steht nun vor allem die Neubesetzung zentraler Positionen im Fokus. Dieses Vorhaben war bereits Teil des Wahlprogramms. Neben den aktuell frei gewordenen Funktionen sollen auch die seit 2021 bzw. 2023 unbesetzten Rollen einer Sportdirektorin bzw. eines Sportdirektors sowie eines Springreferenten wieder besetzt werden. Und diese Neubesetzung ging schneller als gedacht: Einen Tag nach der Wahl konnten Herbert Gugganig und sein Team konnten Sabine Seeburger-Schranz zurückgewinnen. Die Springreiterin hatte das Amt bereits von Dezember 2021 bis August 2022 inne. Nun konnte sie für die Funktion der Springreferentin zurückgewonnen werden.