Gestüt Nonnhof: Doppelsieg für Stefanie Schatz-Weihermüller
Sommer, Sonne, Marsch-Erleichterung: Bei heißen Temperaturen hatten auf dem Gestüt Nonnhof in Schmidgaden auch am Finaltag die Damen im Dressursattel das Sagen. So gelang Stefanie Schatz-Weihermüller im sportlichen Highlight, einer S***-Dressur, ein Doppelsieg. Mit ihrem zehnjährigen KWPN-Wallach Le Charmeur setzte sich die 41-Jährige, die den Ausbildungsstall Pink Piaffe in Bayreuth betreibt, mit deutlichem Abstand an die Spitze. Und weil ihr das noch nicht reichte, legte sie auch noch einen drauf: So steuerte sie ihren elfjährigen Niederländer Klamoudale auch noch auf den Silberrang und trat am Ende total begeistert die Heimreise an: „Für beide Pferde ist es die erste Saison im S***-Bereich. Ich bin unheimlich froh, zwei so tolle Vierbeiner zu haben, die jetzt in den Grand-Prix-Sport hineinwachsen. Klamoudale und ich kennen uns erst seit wenigen Monaten und ich bin wirklich stolz auf ihn, wie schnell er gelernt hat und wir zueinander gefunden haben“, schwärmte Stefanie Schatz-Weihermüller, die bereits am Vortag in der S***-Dressur mir Rang zwei und vier überzeugen konnte.
Glückliche Momente gab es auf dem Gestüt Nonnhof auch für Marion Fohrer. Bayerns Landestrainerin der Pony-Dressurreiter hatte ihren zwölfjährigen Hannoveranerwallach Finlay gesattelt, landete in der abschließenden S***-Dressur auf dem Rang vier und verbuchte damit die erste S***-Platzierung. „Ich bin unfassbar stolz. Der Einstieg in den Dreisterne-Bereich war für uns nicht ganz leicht. Ich wusste immer, was in Finlay steckt, aber wir konnten es zu Beginn einfach nicht zeigen. Auf dem Nonnhof war er voll fokussiert, hat mir super zugehört und sich enorm angestrengt. Dieses Gefühl war für mich unbeschreiblich und ich musste nach der Prüfung ein paar Freudentränen verdrücken. Ich habe ihn im Alter von zwei Jahren bekommen und wir haben von Reitpferde- bis S**-Prüfungen bereits alles gewonnen. Eine Platzierung auf S***-Niveau ist aber nochmal etwas ganz Besonderes“, jubelte Marion Fohrer.
Ein rein bayerisches Paar war es schließlich, das sich in einer S**-Dressur am Finaltag an die Spitze setzte. Sophia Scheld aus Ansbach galoppierte hier mit ihrer selbst gezogenen achtjährigen Bayernstute Secret Rose (v. Secret/Don Henrico) an die Spitze und verwies Jessica Pecher (RFV Schwendi) mit dem ebenfalls bayerisch gezogenen 14-jährigen Wallach Rosenduft (Roy Black/Florestan) aus der Züchtergemeinschaft Degen zum Erfolg. Dritte wurde Angelina Sessler (Straubing) mit ihrem elfjährigen Selected.
Die Landshuterin Laura Bismark trabte in einem Prix St. Georges, der als Qualifikation zur Bayerischen Amateurmeisterschaft ausgeschrieben war, auf Prinz Diamond zum Sieg. Ashley Fabienne Henning vom Lettenhof und die 14-jährige bayerische Stute Walencia (v. Fürstenball/San Romantiko) aus der Zucht von Franz Winklmaier folgten auf Platz zwei.
In einer S*-Dressur hatte Linda Martin vom Frankenhof Sonnefeld mit Antango’s Son die Nase vorn. Auf dem zweiten Rang folgte Marina Daigfuss vom RC Heroldsberg mit Finnick.