Brunnthal: Goldenes Reitabzeichen für Jula Ohms
Beim Dressurturnier in Brunnthal-Riedhausen hat Jula Ohms jetzt das Goldene Reitabzeichen erhalten. Schon im Kindergarten stand für sie fest: Ich möchte reiten lernen. Zunächst fing sie mit dem Voltigieren an, bis sie mit acht Jahren endlich in die Pony-Reitstunde wechseln durfte. Mit zehn 10 Jahren lernte sie Uschi Müller-Lumenta und ihren Pony-Professor Daimler kennen, die ihr die Grundlagen des Dressur-Reitens beibrachten. Leider starb Daimi ein Jahr später an einer Kolik.
Daraufhin beschloss Jula Ohms, dass sie nun Himeno, das Pferd ihrer Mutter reiten möchte. Einmal damit angefangen, wurde Himeno schnell von ihr in Beschlag genommen. Es folgten erste Starts und Erfolge in A- und L-Dressuren. Schnell wurde klar: Ein Pferd zu teilen, das reicht einfach nicht, und so wurde die Familie um Durbin erweitert. Durbin und Jula Ohms holten bald L-Siege und Platzierungen und wurden Oberbayerische und Bayerische Meister in der Altersklasse Junioren II sowie in den oberbayerischen Juniorenkader berufen. Auch erste Erfolge in der Klasse M stellten sich ein.
Dann trat Zaphir in Jula Ohms Leben. Nach dem ersten Ritt war klar: Der oder keiner.
Mit Zaphir zog sie nach Gut Riedbichl und begann mit dem Training bei Tine Eglinski, Trainerin, Mentorin und Inspiration bis heute. Von M- bis S*** hat sie Zaphir und Jula Ohms begleitet, durch Höhen genauso wie durch Tiefen. Denn Zaphir hat es seiner Reiterin nicht immer leicht gemacht. So verließen die beiden einmal in Brunnthal die erste Wertung der Oberbayerischen Meisterschaft mit 55 %, weil Zaphir sich nicht überreden ließ, an den umgefallenen Deko-Bäumchen vorbeizugehen.
2022 erreichten die beiden in ihrer ersten S-Saison zahlreiche Platzierungen. In den folgenden Jahren sammelten sie Siege für das goldene Reitabzeichen und dann war es so weit: Pferd International 2026, erste Starterin des ganzen Turniers und dann auch noch ein Start-Ziel-Sieg, damit waren alle Kriterien für das goldene Reitabzeichen erfüllt.