Ton de Ridder zum 70.
Er ist einer der erfolgreichsten Dressurausbilder der Welt – mit baden-württembergischer Vergangenheit: Ton de Ridder feiert heute seinen 70. Geburtstag. Seit vielen Jahren lebt er mit seiner Familie auf der familieneigenen Reitanlage im Raum Aachen, nahe der holländischen Grenze, also unweit seines Geburtsortes. In den 90er-Jahren war es seine Ehefrau Alexandra, die er bis zu internationalen Championaten in die Weltspitze brachte. Dann folgten nicht nur seine Töchter Julia und Jill in ihren jeweiligen Nachwuchsklassen, sondern internationale Reiter rund um den Globus. Einige Nationen verpflichteten ihn auch als Bundestrainer und Equipechef – bis heute.
Antonie de Ridder, so sein kompletter Name, machte sich einen Namen in den 80er-Jahren als Chefbereiter und später auch Pferdewirtschaftsmeister am Stall von Udo Lange, zunächst in Büchenbronn bei Pforzheim, dann in Waghäusel. Einige Jahre war er der Mann, der dem Chef den Rücken freihielt, ihm aber auch ein Berater, ein wertvoller Freund und Kollege wurde. Udo Lange hielt bis zuletzt sehr viel auf seinen im Profibereich wohl erfolgreichsten Schüler. In der konsequenten und präzisen Art der Ausbildung, stets angelehnt an die Deutsche Reitlehre, gepaart mit gewaltiger Erfahrung und Pferdeverstand, sind sie sich sehr ähnlich. Ton de Ridder führt das Lebenswerk des Meisters so gesehen fort. Bis heute unterhält de Ridder zahlreiche Verbindungen und Freundschaften nach Baden-Württemberg. Viele Dressurreiter im Land schätzen seinen Rat und seine Unterstützung. Und viele werden ihm gratulieren, wenn er heute seinen 70. Geburtstag feiert.