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von Mona-Sophie Wieland am Freitag, 24.07.2026 um 20:00

Eicherloh: Starker Auftakt des Turniers mit weiterem S***-Sieg für Dancier Gold

Dancier Gold trabte mit Jessica von Bredow-Werndl zum nächsten S***-Sieg.  /  © Dill (Archiv)

Das engagierte Team um Claudia Rosado und Svenja Holzmayr in Eicherloh hat in diesem Jahr ein wahres Top-Turnier auf die Beine gestellt. Dass das Team Jahr für Jahr mit viel Liebe zum Detail sein Turnier organisiert, hat sich mittlerweile herumgesprochen. So verfügt das Dressurturnier in diesem Jahr über breit aufgestellte Starterfelder und erstmals musste sogar ein Stallzelt aufgebaut werden. Gleich am ersten Turniertag standen auch schon einige Highlights auf dem Programm, wobei zwei S-Dressuren entschieden wurden.

Weitere Erfahrung für Dancier Gold

Die erste S***-Prüfung des Turniers verfügte über ein spannendes Starterfeld. Allen voran zog das Siegerpaar viele Blicke auf sich. Die Rede ist von Jessica von Bredow-Werndl, die in Eicherloh erneut ihren Neuzugang, den elfjährigen Dancier-Nachkommen Dancier Gold, vorstellte. Die beiden kennen sich erst seit ein paar Wochen, die noch geringe gemeinsame Routine zeigte sich in der heutigen Intermediaire II aber größtenteils nicht. So überzeugten die beiden mit dynamischen Verstärkungen, wobei Jessica von Bredow-Werndl hier schon hohes Risiko einging. Hinzu kamen lockere Trabtraversalen, aktiv abfußende Passagen und fehlerfreie Serienwechsel. Hier  und da zeigte sich dann doch noch die noch fehlende Routine, wie beispielsweise in den noch groß angelegten und teilweise nicht optimal durchgesprungenen Galopppirouetten oder den noch ins Vorwärts angelegten Piaffen, wobei die Übergänge aus den Piaffen noch nicht immer ganz prompt gelingen. Alles in allem war das aber eine Runde, die das Potenzial des Hengstes klar widerspiegelte. Die beiden führten die Intermediaire II mit 74,2 Prozent überlegen an. Dahinter ging es mit starken Amazonen weiter. Alexandra Pferschy hatte mit ihrem Quentin und 69,5 Prozent lange geführt. Am Ende wurde es Rang zwei vor Emma Jamieson mit Doppelherz (68,9 Prozent) und Jutta Borgmann mit ihrem routinierten Sanrico (68,6 Prozent). Auch Lokalmatadorin Bettina Meijs freute sich mit 68,5 Prozent und Rang fünf über eine gute Platzierung.

Apropos Lokalmatadorin: Die erste S*-Dressur des Turniers wurde von Svenja Holzmayr mit dem sympathischen Escolar-Nachkommen Equador angeführt. Den beiden gelang eine harmonische Runde, wobei die Highlights unter anderem in der ausdrucksvollen Trabtour und den gut ins Bergauf gesprungenen Serienwechseln lagen. Sie setzten sich mit 71,5 Prozent gegen Victoria Nielsen mit Folly Pleasure (70,2 Prozent) durch. Auf Rang drei folgten Alexandra Sessler mit Feivel und Raphaela Meixner mit Viva la Venia DS punktgleich. Beide erhielten 68,4 Prozent. Philipp Mücke mit Tara Mar und Kristia Olson mit Blind Date komplettierten die Platzierung. Übrigens, kommen wir noch einmal zu Alexandra Sessler: In der Dressurpferde A gelang der Dressurausbilderin ein besonderer und wahrlich seltener Moment. Im Sattel ihrer Nachwuchshoffnung, der vierjährigen Ellis-Tochter Erste Liebe, gelang ihr eine wahre Traumrunde, die mit der Traumnote 8,94 belohnt wurde. Die Richter vergaben für Trab, Schritt, Losgelassenheit und Gesamteindruck die glatte 9. Das sieht man nicht alle Tage!

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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