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von Mona-Sophie Wieland am Samstag, 03.10.2026 um 22:26

Waghäusel: Die Finalisten des iWEST Dressur Cups stehen fest

Jana Lang und Baron führen auch die letzte Qualifikation des iWEST Dressur Cups in Waghäusel an.  /  © D. Matthaes

Beim Dressurturnier in Waghäusel machte auch der beliebte iWEST Dressur Cup Halt. Dabei befanden sich die Cup-Teilnehmer auf der Zielgeraden in Richtung großem Finale, welches im Rahmen der Stuttgart German Masters Mitte November stattfinden wird.  So wurde in Waghäusel über die Finaltickets endgültig entschieden.

Die beiden fahren nicht nur als Titelverteidiger zum Finale in Stuttgart. Nein, sie führten in diesem Jahr auch jede Qualifikation des iWEST Dressur Cups an. Die Rede ist von Jana Lang und ihrem jetzt 20-jährigen Baron. Und, wie soll es anders sein? Auch in Waghäusel führte an den beiden kein Weg vorbei. Nachdem die beiden die Intermediaire I zwar angeführt hatten, aber nicht mit ihrer besten Runde der Saison, zeigten sie in der Kür dann, wo der Hammer hängt, und kratzten einmal mehr an der magischen 80-Prozentmarke (79,8 Prozent). Neben einer hohen technischen Sicherheit brillierten sie erneut in puncto auf die Musik perfekt abgestimmter Kür mit hohem Schwierigkeitsgrad. Hier und da könnte der Wallach im Galopp noch flinker durchspringen. Und am Ende fragt man sich nun vor dem Stuttgarter Finale: Wer möchte dieses Paar überhaupt schlagen?

Am dichtesten auf den Fersen waren den beiden heute Franz Trischberger und Henriettenhof’s Kenia. Die neunjährige, elegante Goldberg-Tochter hat sich über die Saison enorm gesteigert.  Während sie sich bei der ersten Qualifikation in Karlsfeld von der Atmosphäre und der Musik noch schwer beeindrucken lassen hat, steigerte sie sich von Station zu Station und zeigte in Waghäusel nun ihre beste Kür der Saison. Das mag auch am einmal mehr einfach für das Pferd optimal unterstützenden und gefühlvollen Reiten des bayerischen Ausbilders liegen. So gab Trischberger der Stute durchweg das nötige Selbstvertrauen und unterstützte sie perfekt. Highlights bildeten unter anderem die kleinsten Galopppirouetten oder auch die Trabseitengänge. Hier und da zeigte sich die Stute immer noch nicht ganz losgelassen und daraus folgend im Ganaschenwinkel leicht eng. Dennoch: Dieses Duo muss man für Stuttgart auf der Rechnung haben. So weiß Franz Trischberger auch, wie man das Finale gewinnen kann. Er ging in den Jahren 2021 und 2023 aus dem Finale als Sieger hervor. Übrigens damals bereits mit der gleichen Kür von diesem Jahr. Eine der Aufsteigerinnen des Jahres, Valerie del Rio Pfeffer, komplettierte mit ihrem bewegungsstarken Braveheart das Podest (75,3 Prozent). Die frischgebackene Deutsche Amateurmeisterin überzeugte mit einer sicheren Kür, wobei die Highlights unter anderem in den Verstärkungen, den Serienwechseln und den Seitengängen lagen. In den Galopppirouetten fehlt es hier und da noch am letzten Durchsprung. Dieses Duo zieht nun zum zweiten Mal ins große Finale ein. Ann-Kathrin Lachemann mit Meggle’s Long Island und Nicole Casper mit Sir Copperfield (74,1 Prozent) komplettierten die Top5. Ins Finale ziehen nun die folgenden Reiter ein:

  • Jana Lang mit Baron
  • Franz Trischberger mit Henriettenhof’s Kenia
  • Valerie del Rio Pfeffer mit Braveheart
  • Romina Nieberle mit Free Willy
  • Lia Weil mit Moosbends Fauntleroy
  • Nicole Casper mit Sir Copperfield
  • Pia Casper mit Birkhofs Bacardi
  • Julia Bögner mit Quinn
  • Nicole Isser mit Santiano
  • Louisa Reisch mit Bandol

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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