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Es ist vollbracht: Jessica von Bredow-Werndl hat ihren ersten Einzeltitel gewonnen. Viele Jahre hat die Reiterin aus Tuntenhausen gekämpft, gebissen und sich kontinuerlich hochgearbeitet. Im vergangenen Jahr folgte der vorläufige Höhepunkt mit Einzelbronze bei der EM in Rotterdam in der Kür. Nun darf sich die 34-Jährige jedoch auch mit Gold schmücken. Bei den Deutschen Meisterschaften in Balve schlug sie nach einem zweiten Platz im Grand Prix ihre härteste Konkurrentin Isabell Werth im Grand Prix Special. Mit 83,549 Prozent verwies sie die Rheinbergerin mit Weihegold OLD vom Thron - 82,569 Prozent gab es für die beiden. Bereits nach der ersten Diagonale war klar, dass Werndl mit ihrer Trakehner Stute heute ganz nach oben wollte. Doch den Plan hatte sie schon häufiger, den haben meist mehrere, nicht immer geht dieser Plan auf - heute klappte es. Mit einem Trend von über 84 Prozent nach der ersten Passage-Tour standen die Zeichen auf Gold gut. Die 13-jährige Stute war wie ihre Reiterin auf Hochspannung, was dem Ausdruck zu Gute kam, aber auch zu zwei kleinen Entladungen führte - so ging die Kruppe zwei Mal leicht nach oben durch die Spannung in der Hinterhand, einmal aus der Passage raus, dann in den Einerwechseln. Das führte auch zu Abzügen. Auch das Schweifpinseln und immer wieder leicht geöffnete Maul konnte man kritisieren - aber Unzufriedenheit war hier nicht zu spüren. Im Gegenteil. Dalera BB spitze die Ohren und wollte abliefern. Das war eindeutig. Und das tat sie. Piaffen und Passagen vom Allerfeinsten zeigte die Easy Game-Tochter, die die ein oder andere 10 für ihre Piaffen erhielt. Mit einer gewaltigen Schlusslinie voller Power und Kraft war die Ansage an Isabell Werth klar. Und die folgte im Anschluss. Und Werth, die schon so viele Kämpfe gewonnen hat, musste sich heute fügen. Mit Fehlern in den Einerwechseln war der Verlust zu groß, auch wenn sie zwei Richter vorne gesehen hätten. Silber also für Werth.Bronze holte sich Dorothee Schneider mit ihrem zwölfjährigen Hannoveraner Faustus. 78,706 Prozent waren es für die beiden - und es hätte nicht viel gefehlt - und Benjamin Werndl wäre neben seiner Schwester aufs Podest gestiegen. Denn der zeigte mit dem 16-jährigen Daily Mirror eine tolle Runde, die mit 78,431 Prozent benotet wurde. Mit Famoso ritt er zudem auf Rang sechs mit 77,039 Prozent. Doch eins ist klar: Aubenhausen wird feiern.Übrigens: Auch in der Inter II war Jessica von Bredow-Werndl bestens unterwegs mit ihrem elfjährigen Ferdinand BB v. Florencio I. Mit 73,816 Prozent reichte es hier zu Platz zwei hinter Hubertus Schmidt mit dem zehnjährigen Beryll v. Benetton. (mos)Foto: Jac Toffi