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Sonntag, 16.05.2021 um 11:43

Preis der Besten: Jana Lang bärenstark auf dem Silberrang

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Sie gehört ganz definitiv zu Deutschlands Besten! Beim Preis der Besten, Deutschlands wohl wichtigstem Nachwuchsturnier, sicherte sich Jana Lang souverän die Silbermedaille im Feld der Junioren. Nach Platz drei in der gestrigen ersten Wertungsprüfung (Platz eins uns zwei gingen an Lucie-Anouk Baumgürtel und ihre beiden Pferde ZING Hugo FH und ZING Farlana FH), behielt das Nachwuchstalent aus Schmidgaden auch heute die Nerven, konnte sich sogar nochmals steigern. Im Sattel ihres Erfolgspferdes Baron erhielt die 18-Jährige 73,842 Prozent, was nicht nur Platz zwei in dieser Prüfung, sondern auch die Silbermedaille in der Gesamtwertung bedeutete. Jana Lang zauberte mit dem stattlichen Braunen von Johnson eine fehlerfreie Runde ins Viereck. Beeindruckend zu sehen war, wie die mittlerweile S-erfolgreiche Dressurreiterin ihren KWPN-Wallach und sein „enormes Gummi“ gekonnt in Szene setzte und das mit ganz feinen Hilfen. Auch Zweitpferd Davy Jones, der neunjährige Dancier-Nachkomme, galoppierte unter Lang erneut in die Platzierung. Mit ihren Top-Platzierungen an diesem Wochenende kann sich Jana Lang sicherlich auch wieder große Chancen auf ein Ticket für die Nachwuchs-Europameisterschaften im Sommer ausrechnen, der Preis der Besten in Warendorf gilt schließlich als wichtige Sichtungsstätte für die Nominierung der EM-Equipe.

Bei den Dressurponys konnte Paulina von Wulffen ihre Position von gestern nicht halten. Nach Platz sechs in der ersten Wertungsprüfung gestern, schien Stute Top Queen H heute von Anfang an nicht ganz bei ihr zu sein. In einer Trabverstärkung hatte die Münchnerin große Mühe ihren „heißen Ofen“ unter Kontrolle zu halten, was folglich viele Punkte kostete. Mit einer versöhnlichen Galopptour brachte Paulina von Wulffen ihre Top Queen H dennoch sicher ins Ziel, eine vordere Platzierung reichte es allerdings nicht mehr. Zweitpony Der kleine Sunnyboy WE zeigte heute unter dem Sattel seiner Reiterin eine konzentrierte Runde mit echten Höhepunkten in den Trabverstärkungen, was mit 71,463 Prozent und einem Platz im oberen Mittelfeld belohnt wurde. (akb)

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