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Donnerstag, 02.09.2021 um 09:26

Blau-weiße Erfolge auf dem Haflinger-Europachampionat in Stadl Paura

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die siebte Auflage des Haflinger-Europachampionats fand an diesem Wochenende zum vierten Mal im Pferdezentrum Stadl Paura statt. Fast 300 Pferde aus zwölf Nationen war nach Österreich gereist um sich um die 23 zu vergebenen Championatstitel zu duellieren. Neben Springen und Dressur, wurden Titel in zehn weiteren Disziplinen vergeben, unter anderem auch im Fahren und der Vielseitigkeit oder auch Western-Disziplinen wie dem Trail. Die meisten Medaillen brachten die Österreicher beim Heimspiel ins Ziel, mit starken 12 Goldmedaillen lagen sie deutlich vor dem deutschen Team, das sechs Gold- und sechs Silbermedaillen mit nach Hause brachte sowie neun Bronzemedaillen.

Eine der Silbermedaillen stammt aus dem Fahrer-Lager: Kathrin Karosser, Pferdewirtschaftsmeisterin vom Brainpoldhof in Bad Feilnbach, stellte mit Nachtstolz den Vize-Champion bei den Einspännern. Der neunjährige Sohn des Nachtregent beweist sich auf dem Brainpoldhof als überzeugender Vereber und nun auch als erfolgreicher Sportler. Auch unter dem Dressur-Sattel machten die Haflinger vom Brainpoldhof eine tolle Figur. Maike Haunschild trabte mit Ricarda Ass auf Platz sieben in der Altersklasse der vierjährigen Nachwuchs-Dressurpferde. Nach Rang elf in der ersten Wertungsprüfung, belohnte das Richtergremium das Duo in der zweiten Wertungsprüfung mit dem zweiten Platz. Ebenfalls ein vielversprechendes Nachwuchspferd hat auch Marion Anger unter dem Sattel. Im Feld der fünfjährigen Dressurpferde rangierte Anger mit der Borneo-Tochter Destina auf Platz neun und zehn der Wertungsprüfungen, was wiederum Platz elf in der Championatswertung bedeutete.

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Weitere erfreuliche Ergebnisse aus dem Dressur-Lager lieferte unter anderem Franziska Pfaffenhuber. Die Amazone der Pferdefreunde Leitzachtal belegte mit Aragon Rang zwölf bei den (erwachsenen) Dressurpferden. In der finalen Kür überzeugte Nadja Grundwald vom Hofgut Hauenstein mit ihrem siebenjährigen Wolturi auf Platz fünf. Der Sieg in dieser Prüfung ging ebenfalls nach Bayern: Petra Holzschuh gewann im Sattel ihres 14-jährigen Wallachs A Kind of Magic die Kür mit knapp 70 Prozent. Mit 68,400 Prozent durfte sich mit Eva Maria Hannig und Nantana ein weiteres Paar aus Bayern über den zweiten Platz freuen. Johanna Feichtinger und Alabama vom Reit- und Fahrverein St. Gunther schlossen die Kür auf dem zwölften Platz ab.

Einen echten Champion im Stall hat auch Hannah Lurz aus Alztal. Mit der Traumnote 9,6 gewann ihre dreijährige Stute Alessia, eine Tochter des Winzertraum, die Goldmedaille in der Disziplin Freispringen. Der vierjährige Hengst Wamos wurde Sechster mit einer starken 8,5. Der Sohn des Wegas hatte unter seiner Reiterin Stephanie Bleicher auch im Dressurviereck überzeugt. Das Duo des ZRFV Wiesethgrund wurde Zehnter in der Championatswertung der vierjährigen Dressurpferde.

Last but not least sollten auch Juliane Müller aus Wendelstein und Silke Zenkel aus Röhrach nicht unerwähnt bleiben. Mit ihren Haflingern Gitti und Stanau wurden sie Zehnte bzw. Zwölfte in der Fahrwertung. (akb)

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