CHIO: Werndl bleibt im Rennen um die WM-Nominierung
Die Aachener Dressurtage hätten für Benjamin Werndl und sein Team kaum besser laufen können. Zum Abschluss sicherte sich der 37-jährige Dressurausbilder aus Aubenhausen im Sattel von Famoso OLD mit 82,730 Prozent den sechsten Platz in der abschließenden Kür der Fünf-Sterne-Tour. Im anschließenden Interview mit der FN zeigte sich Benjamin Werndl überaus zufrieden. „Famoso war so schön zu reiten. Es rührt mich fast ein bisschen, diese Beziehung, die wir haben und über Jahre aufgebaut haben. Das er unter diesen Umständen, das so für mich macht und eher noch mehr bei mir, das ist schon was Besonderes!“ strahlte Werndl. In der Sonderwertung der besten Dressurreiter, dem Piaff Preis in Gedenken an Liselott Schindling, hätte es Werndl beinah zum Sieg gereicht. Er setzte sich hinter Frederic Wandres, der den Sonderehrenpreis letztendlich mit nach Hause nahm.
Den Sieg in der Kür hatte sich erneut die Dänin Cathrin Dufour mit dem Westfalen Vamos Amigos gesichert. Mit 88,375 setzte sich Dufour mit Längen Abstand an die Spitze. Frederic Wandres und Duke of Britain FRH überzeugten auch am letzten Tag des CHIO auf ganzer Linie, mit 83,880 Prozent wurde der Ausbilder vom Hof Kasselmann Zweiter vor dem Dänen Daniel Bachmann Andersen, der sich mit Marshall-Bell nochmals auf 82,985 Prozent steigern konnte und so Dritter wurde.
Im Rahmen des CHIO Aachen gaben die Verantwortlichen auch die Longlist für die im August anstehenden Weltmeisterschaften im dänischen Herning bekannt. Benjamin Werndl ist sowohl mit Famoso OLD als auch mit Daily mirror Teil dieser Liste. Ebenso Ingrid Klimke mit Franziskus, Helen Langenhanenberg mit Annabelle, Dorothee Schneider mit Faustus, Frederic Wandres mit Duke of Britain FRH und Bluetooth OLD sowie Isabell Werth mit DSP Quantaz. (akb)