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Dienstag, 09.05.2023 um 11:37

Mannheim: Raphael Netz und Christine Eglinski unter den Top-5 im Nürnberger Burgpokal

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Ein weiteres Ticket für das Nürnberger Burgpokal Finale in der Frankfurter Festhalle ist vergeben. Etwas überraschend sicherte sich dieses nicht Dorothee Schneider, sondern die gestrige Zweitplatzierte Beata Stremler lieferte heute im Sattel ihres achtjährigen For Magic Equesta FRH eine Runde wie aus einem Guss und sicherte sich mit doch deutlichem Abstand den Sieg. Schon die Trabtour überzeugte mit einer tollen Mechanik und einem zu jeder Zeit sehr aktivem Hinterbein. Auch im Schritt und in der Galopptour machten Beata Stremler und ihr For Romance Sohn nicht viel schlechter weiter und überzeugten mit sehr guten Galopppirouetten sowie sicheren Serienwechseln. Auch Christoph Umbach, der im Anschluss jeden Ritt kommentierte, war des Lobes und bestätigte eine sehr überzeugende und auf Risiko gerittene Vorstellung. Am Ende führten 74,9 Prozent zum Sieg und dem heißbegehrten Finalticket. Dorothee Schneider folgte mit ihrem achtjährigen Escalito auf Rang zwei (73,8 Prozent). Auch heute überzeugten die Beiden mit einer tollen Anlehnung sowie sehr guten Galopppirouetten. Neben ausdrucksvollen Trabverstärkungen standen ein teures Angaloppieren in der Trabtraversale nach rechts. Auf Rang drei reihte sich Thomas Wagner mit seinem achtjährigen Escolar´s Emil ein, die gleich zum Auftakt eine sehr sichere und fehlerfreie Runde mit Highlights in den Galopppirouetten zeigten (73,4 Prozent). Auf den Plätzen vier und fünf folgte die geballte bayerische Kraft. Raphael Netz reihte sich mit seiner eleganten Stute Finest Black Lady auf Rang vier ein (71,8 Prozent). Nach einer tollen ersten Grußaufstellung galoppierte die Stute in der ersten Trabverstärkung an. Darauf folgten toll kreuzende Trabtraversalen und eine losgelassene Schritttour. Auch die Galopptour gelang sicher. Leider schnaubte die achtjährige Stute in der ersten Galopppirouette kurz ab und tauchte dabei ab. Das kostete ein paar Punkte. „Eine sehr leichtfüßige Stute mit einer sehr schönen Mechanik. Im Galopp wünschte man sich teilweise noch mehr Trag- und Sprungkraft“, beschrieb Christoph Umbach. Christine Eglinski und ihr leichtfüßiger achtjähriger Viva Waldi begeisterten ebenso. Ihre Highlights lagen in der Schritttour sowie in den Galoppirouetten, was am Ende mit 71,7 Prozent belohnt wurde. Christoph Umbach beschrieb Viva Waldi als sehr elegantes Pferd, welcher mit schöner Anlehnung zu überzeugen wusste. Im Trab sollte der Wallach noch mehr von hinten durchziehen. Carina Harnisch und ihr achtjähriger Sezuan-Nachkomme DSP Sheldon Cooper knackten genauso wie Thomas Wagner mit seinem zweiten Pferd, dem achtjährigen Escolux, die 70-Prozentmarke und reihten sich auf den Plätzen sechs und sieben ein. (msb)

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