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Dienstag, 09.05.2023 um 14:36

Mannheim: Eine fitte Rentnergang und ein vierter Platz für Franz Trischberger

© honorarfreie Nutzung des Bildes

„Emilio ist mit 17 Jahren noch topfit. Wenn ich Zuhause meine Rentnergang sehe, dann ist es der beste Beweis, dass Dressurreiten auch Gesunderhaltung heißt“, erläuterte Isabell Werth in der Mannheimer Pressekonferenz und ja, Emilio war beim Mannheimer Maimarkt der lebende Beweis dafür. Dennoch fügte Isabell Werth hinzu: „„Emilio geht zum Jahresende in Rente, ich aber definitiv nicht“. Isabell Werth und ihr Emilio haben sich heute mit 82,6 Prozent den Sieg in der Mannheimer Grand Prix Kür gesichert, wobei Emilio einmal mehr in toll kreuzenden Trabtraversalen sowie gleichmäßigen Piaffen und Passagen punktete.  Auf Platz zwei folgte eine mindestens genauso glückliche Dorothee Schneider. Im Sattel ihrer elfjährigen Sisters Act MT zeigte sie heute eine Kürpremiere, die in puncto Musikauswahl und Choreographie zu überzeugen wusste. „Während meinem Ritt habe ich selbst Gänsehaut bekommen“, bestätigte Dorothee Schneider, die sich zu den Klängen von My fair Lady zu 79,6 Prozent punktete. Besonders überzeugend war die durchgehende Leichtigkeit und Zufriedenheit, wodurch auch Fehler in den Zweierwechseln gut in Kauf genommen werden konnten. Jasmin Schaudt und ihr Fano liefen heute ebenso zu Hochtouren auf und sicherten sich mit einer neuen persönlichen Bestmarke von 76,1 Prozent den dritten Platz. Franz Trischberger konnte im Sattel seines routinierten DSP James Bond mit diesem Spitzentrio gut mithalten und belegte zum Abschluss eines wahrlich erfolgreichen „Familienwochenendes“ einen bärenstarken vierten Platz. Mit Highlights in der Piaff-Passage-Tour, fehlerfreien Serienwechseln auf gebogener Linie und guten Galoppirouetten punktete sich das Erfolgspaar zu 75,4 Prozent. Die Kür der Beiden ist in puncto Harmonie und ausgefeilter Linienführung kaum zu übertreffen. Auch Ann-Kathrin Lindner und ihr elfjähriger FBW Lord of Dance konnten in der Grand Prix Kür noch eine Schippe drauflegen und mit einer sehr korrekten Runde mit Highlights in den Galopppirouetten, Trabtraversalen und Serienwechseltouren punkteten. Sie durften sich am Ende mit 74,9 Prozent über den fünften Platz freuen. (msb)

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