Winterlingen: Franz Trischberger siegt in IWEST-Cup Einlaufprüfung
Franz Trischberger und Sarotti N sicherten sich schon einmal den Finalsieg im IWEST Dressur Cups. Damals gaben sie 2021, im Coronajahr, den Ton an. In der heutigen Einlaufprüfung zur ersten Qualifikation des IWEST Dressur Cups verdeutlichten die beiden, dass mit ihnen auch in diesem Jahr zu rechnen ist!
Gleich zu Beginn der Intermediaire I setzte Franz Trischberger im Sattel der 15-jährigen Stute Sarotti N ein echtes Ausrufezeichen. „Die Morgenstunden sind eigentlich nicht ihre Lieblingszeit, aber heute hat sie wirklich eine schöne Runde gezeigt“, schwärmte Franz Trischberger nach der Prüfung. Nach einer schwungvollen Trabtour folgte eine Galopptour mit lauter Highlights, wie beispielsweise toll ins Bergauf gesprungene Serienwechsel oder gut zentrierte Galopppirouetten. Die Richter belohnten die Runde mit 73,8 Prozent. Die Zweitplatzierte Tina von Briel sorgte im Sattel ihres neunjährigen Wallachs Tallahassee für eine ordentliche Überraschung. „Ich wusste, dass er das alles kann. Dennoch hätte ich nicht erwartet, dass unsere erste Intermediaire I gleich so gut klappt“, beschreibt Tina von Briel. Mit Highlights in gut zentrierten Galopppirouetten und toll nach oben gesprungenen Serienwechseln punkteten sie sich zu 71 Prozent. Ein versprungener Galoppwechsel nach der zweiten Galopppirouette kostete sogar noch Punkte. Der Sieger des letztjährigen Finales im IWEST Dressur Cup landete heute auf dem dritten Platz. In diesem Jahr setzt er nicht auf seinen Treffingers Superstition, sondern auf seine zehnjährige Württembergerin Francis Royal (Z.: Hans-Jörg Wiederkehr-Graden). Auf eine ausdrucksvolle Trabtour folgten Fehler in den Zweierwechseln sowie ein Angaloppieren in einer Trabverstärkung. Am Ende standen gute 70,3 Prozent auf der Anzeigetafel. Auch Yara Reichert, die im vergangenen Jahr im Finale den zweiten Platz belegte, greift in diesem Jahr erneut an. Dieses Mal setzt sie auf die elfjährige Stute Damora, mit welcher sie in Winterlingen gleich mit 70,3 Prozent und einer schönen Runde überzeugen konnte. Die Highlights ihrer Prüfung lagen in der Schritttour, den sicheren Serienwechseltouren sowie den gut zentrierten Galopppirouetten. Auch Stefanie Lempart mit Latifa, Anja Plönzke mit Inandor, Anna-Lisa Stotmeister mit Beckham, Myriam Anhalt mit Rocco Granata sowie Ann-Cathrin Rieg mit Steendieks Derrick durften sich über eine Platzierung freuen. (msb)