Stadt Neunburg vorm Wald als Pferdefreundliche Gemeinde ausgezeichnet
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) zeichnet alle vier Jahre besonders pferdefreundliche Gemeinden und Regionen aus, den Titel "Bundessieger" vergibt sie seit 1991. In der Kategorie "Pferdefreundliche Gemeinde" konnte die Stadt Neunburg vorm Wald sich nun über diesen Titel freuen.
Damit eine Gemeinde als besonders pferdefreundlich ausgezichnet wird, gelten spezielle Kritieren. Dazu zählt, dass sie die Ausübung von Pferdehaltung, -sport und -zucht gefördert haben und künftig fördern. Dabei zählen beispielsweise die Planung, Bereitstellung und Unterstützung bei der Beschaffung von Flächen für artgerechte Pferdehaltung und den Reitsport, die Förderung von Bau und Betrieb von Anlagen, die Planung, Ausweisung, Herrichtung und Unterhaltung von Reit- und Fahrwegen und Anbindung an überörtliche Wegenetze oder die landschaftsgerechte und umweltfreundliche Einbindung.
Zum Hintergrund der Auszeichnung: Schätzungsweise 1,3 Millionen Pferde leben in Deutschland, Pferde, die von rund 665.000 Mitgliedern in etwa 7.300 Reit- und Fahrvereinen sowie 3.400 Pferdebetrieben als Freizeit- und Sportpartner betreut werden. Ohne günstige Rahmenbedingungen können Pferdehaltung und Pferdesport in immer dichter besiedelten Regionen, in Zeiten landwirtschaftlicher Umstrukturierungen und schließlich unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Natur- und Landschaftsschutzes nur schwerlich gedeihen. Günstige Rahmenbedingungen aber müssen vielfach erst durch Kommunen geschaffen werden.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Deutsche Reiterliche Vereinigung und die Landespferdesportverbände alle vier Jahre die Auszeichnung „Pferdefreundliche Gemeinde“ oder „Pferdefreundliche Region“ an solche Städte, Gemeinden und Regionen, die durch aktive Unterstützung Pferdezucht, Pferdehaltung und Pferdesport fördern.
Weitere Informationen: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Abt. Pferdesportentwicklung, Carolin Spickhoff, Telefon 02581/6362-537, E-Mail cspickhoff@fn-dokr.de. (mj/PM)