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Sonntag, 10.09.2023 um 10:17

EM Riesenbeck: Veranstalter ziehen durchweg positives Fazit, Kür-Tag ist ausverkauft

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Die Europameisterschaften in Riesenbeck biegen auf die Zielgeraden ein. Als Turnierhöhepunkt steht die Kür-Entscheidung auf dem Programm. Ab 13.30 Uhr messen sich die besten 18 Paare aus dem Grand Prix Special nochmal. ClipMyHorse.TV und FEI.TV übertragen alle Ritte live. Der WDR sendet ab 15.15 Uhr im TV.

Im Rahmen der Abschluss-Konferenz zogen die Turnierleiter Karsten Lütteken und Hausherr Ludger Beerbaum ein durchweg positives Fazit. „Wir sind allen Beteiligten äußerst dankbar. Es benötigt viele Leute und Bausteine um Europameisterschaften zu veranstalten, aber wir hatten ein tolles Team, alle haben am selben Strang gezogen und es möglich gemacht.“ so Lütteken. „Wir konnten nicht alles beeinflussen, aber wir haben tollen Sport gesehen und selbst das Wetter hat mitgespielt.“ fügte Ludger Beerbaum hinzu. Das Wetter habe sicherlich auch seinen Teil dazu beigetragen, dass so viele Zuschauer vor Ort waren. Über die Turniertage selbst waren mehr Zuschauer als erwartet vor Ort, man denkt, dass sich noch einige Dressurfans kurzfristig für einen Trip nach Riesenbeck entschieden haben. Der Turniertag heute mit der Kür-Entscheidung als Turnierhöhepunkt ist restlos ausverkauft.

Über 3.000 Zuschauer finden in dem Stadion Platz, dass auf dem „heiligen“ Rasen von Riesenbeck International errichtet wurde. Auf die Frage, wann das Dressurstadion wieder weichen muss, entgegnete Beerbaum prompt. „Heute Abend!“ Im Vorhinein habe es Diskussionen gegeben, ob man den Rasen des Springstadions wirklich „opfere“ für das Dressurviereck. Aber „es war absolut die richtige Entscheidung, es zu wagen, sonst hätten wir nicht diese Atmosphäre gehabt“ ist sich der Hausherr sicher. „Ich denke der Rasen wird es fast unbeschadet überstehen. Ich mag mir aber gar nicht vorstellen, wie es gewesen wäre, wenn es geregnet hätte.“ winkt Ludger Beerbaum ab. Kurz darauf musste der sich aus der Presse-Konferenz verabschieden. „Ich muss in die Kirche“ schmunzelte er, „Wirklich!“. Er ist Patenonkel vom kleinen Jakob, der im Januar als Sohn von Philipp und Domenika Weishaupt geboren wurde.

Auch Ronan Murphy, seit dem Sommer neuer FEI-Direktor für Dressur, Para-Dressur und Voltigieren zog eine durchweg positive Bilanz. Das Turnier hier habe neue Maßstäbe gelegt, ist sich der Ire sicher. Außerdem erwähnte man die Info-Stewards-Initiative der FN positiv. Was auch Bundeskaderreiterin Isabell Werth bestätigte: „Seitdem es die Info-Stewards gibt, kommt es zu deutlich weniger Missverständnissen am Abreiteplatz. Ich habe mit den Stewards hier in Riesenbeck gesprochen, sie haben mir erzählt, dass viele gute Fragen gestellt wurden aus denen angeregte und konstruktive Diskussionen entstanden sind.“ Außerdem ließ es sich Deutschlands erfolgreichste Dressurreiterin nicht nehmen, die Bedingungen vor Ort zu loben. „Ich möchte an dieser Stelle vor allem die Ställe hervorheben. Wir hatten über 30 Grad und dennoch war keines der Pferde matt. Auch die Infrastruktur des Geländes ist ausgesprochen gut.“

Nachdem die Dressur-Europameisterschaften bei allen Beteiligten sehr guten Anklang fanden, wurde die Frage laut, ob nicht mehr Dressur-Events in Riesenbeck stattfinden könnten. „Das wissen wir ehrlich gesagt noch nicht. Normalerweise beginnt man ja auch nicht mit dem größtmöglichen Event. Unsere Infrastruktur ist eigentlich auf den Springsport ausgelegt und unser Kalender ist schon ziemlich voll. Aber sag niemals nie!“ stellte Turnierleiter Karsten Lütteken klar. (akb)

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