Süddeutsche Ponymeisterschaften: Medaillenregen für die bayerischen Ponyreiter
Die bayerischen Ponyreiter blicken auf ein äußerst Wochenende. Bei den Süddeutschen Ponymeisterschaften dominierte der Freistaat vor allem die Springprüfungen und so konnten hier zwei Meistertitel gefeiert werden.
Allen voran gelang Emma Valeria Rusnak eine faustdicke Überraschung. In den letzten Wochen lieferte sie mit ihrem Castellionis Stardancer konstant gute Erfolge und dennoch hatte man sie in Hinblick auf die Süddeutschen Ponymeisterschaften nicht primär auf der Favoritenliste. Doch die Reiterin vom Reitclub Martinshof galoppierte in Biblis zu einer ihrer bislang größten Erfolge und sicherte sich in der Süddeutschen Ponymeisterschaft den Titel. Nach ihrem Sieg in der zweiten Wertungsprüfung sprang sie am Finaltag, einem M*-Springen, zu Platz drei. Dabei gelang ihr im Umlauf eine tadellose Nullrunde. Im Stechen kassierte sie dann einen Abwurf. Naomie Himmelreich mit Red Star Optimus und Antonia Häsler mit Clarissa NRW blieben als einzige Reiterinnen sowohl im Umlauf als auch im Stechen fehlerfrei, wodurch sie sich auf Platz eins und zwei einreiten und sich in der Einzelwertung ebenso über Medaillen freuen durften. Ein starker Erfolg gelang auch Lucy Höß von der TSG Brunnenmühle-Dasing. Im Sattel ihres Ponywallachs Non Stop reihte sie sich im M-Springen auf Platz vier ein. In der Einzelwertung wurde es der siebte Platz. Auch Jolie Marie Kühner gelang im Finale mit ihrem Force One de Blonde ein schöner Erfolg und so reihte sie sich mit einem Abwurf im Stechen auf Platz fünf ein. In der Einzelwertung wurde es ebenso der fünfte Platz. Direkt hinter Kühner folgte Mya Noemie Keller mit ihrem Magic Mike. In der Einzelwertung wechselten die beiden die Plätze und Mya Noemie Keller musste sich mit dem undankbaren aber dennoch sehr guten vierten Platz zufriedengeben. Grace Isabelle Kühner komplettierte mit ihrem Ponyhengst Mas que nada den starken bayerischen Erfolg und ritt ebenso in die Platzierung. Diese geschlossene und starke Mannschaftsleistung bestätigten die bayerischen Ponyreiter auch im Mannschaftsspringen und sicherten sich hier den Sieg. Zum Team gehörten Charlotte Kleinwort mit Pina Colada, Lucy Höß mit Non Stop, Joelle Sprehe mit Donna und Jennifer Fabiola Klinger mit Captain Hook. Bleiben wir im Parcours: Im kleinen Finale, einer Ponyspringprüfung der Klasse L, sicherte sich Victoria Schumacher mit ihrem Pablo den Sieg. Sie setzte sich mit eine schönen Nullrunde in einer Zeit von 69,37 Sekunden gegen Antonia Häsler mit Berkzicht Rob (70,68 Sekunden) durch. Auch Lena-Marie Kraus freute sich in diesem Springen nach etlichen ärgerlichen Reserveplätzen über einen tollen Podestplatz und folgte mit ihrer Miss Mc Fly D NRW auf dem dritten Platz. Grace Isabelle Kühner mit Solea und Joelle Sprehe mit Mogli reihten sich auf den Plätzen vier und fünf ein.
Auch im Dressurviereck durfte man am Finaltag schöne bayerische Erfolge feiern. Leni Burger setzte sich im kleinen Finale an die Spitze. Im Sattel ihres Ponywallachs Candyman punktete sie sich in der finalen Kür zu starken 76,8 Prozent. Auch Lilith Kirchner vom RC RH Zoltingen schnappte sich mit ihrem GWH Oktay einen Podestplatz (73,6 Prozent). Carla Wiesner mit Hancock (72,1 Prozent), Paula Eichhorn mit Don Daniel’s SBS (71,5 Prozent) und Viktoria Schudack mit Deep Beat Diamond (71,2 Prozent) sammelten Platzierungen. Im „großen“ Finale knüpfte Helena Moosreiner an ihre konstant guten Erfolge der ersten beiden Turniertage an und reihte sich mit ihrer Double Joy auf Platz acht ein (71,5 Prozent). Ein der Einzelwertung wurde es ein toller siebter Platz. (msb)