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Samstag, 16.09.2023 um 20:28

Darmstadt: Spannende, dritte Qualifikation des IWEST Dressur Cups

Kristina Olson sammelte mit ihrem FBW Dorys Dream wichtige Punkte für das Finale. | Foto: Dill  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Schon ist die dritte Qualifikation des beliebten IWEST Dressur Cups Geschichte, und was für eine. Die Station beim Dressur- und Springturnier in Darmstadt hatte es in sich. Am Ende sah man eine Wiederholungstäterin, eine breite Spitze, ein durchgewirbeltes Ranking sowie eine glückliche Kristina Olson. Doch von Anfang an.

Schon in der Einlaufprüfung zeigte sich, dass in Darmstadt nur wenige bayerische Reiter um Punkte kämpfen möchten. Beispielsweise ließ der hoch gehandelte Favorit und Sieger der ersten beiden Qualfikationen, Franz Trischberger mit Sarotti, die hessische Station aus. Zudem hatte Ann-Kathrin Lachemann im Sattel der zehnjährigen Carabas-Tochter Clara Korn in überlegener Art und Weise den Ton angegeben. Auch in der Finalqualifikation ließ die Bereiterin aus dem Stall Deuerer keinerlei Zweifel daran, dass sie für das Finale in der Stuttgarter Schleyer-Halle die volle Punktzahl einheimsen möchte. Die Trabtour gelang sehr energisch und mit viel Ausdruck in den Seitengängen sowie Trabtraversalen. Die Schritttour zeigte sich losgelassen, wenn auch nicht mit dem allergrößten Übertritt. Im Galopp bildeten die auf gebogener Linie toll ins Bergauf gesprungenen Dreier- und Zweierwechsel sowie die Galopppirouetten die Highlights. In den Galopppirouetten nimmt Clara Korn enorm viel Last auf. Kleine Schönheitsfehler gab es als die Stute nach der ersten Grußaufstellung kurz angaloppierte und in der Zickzacktraversale im Galopp einen Galoppwechsel in der Hinterhand nach sprang. Alles in allem passte die Linienführung optimal zur Musik zu den Klängen von „Spirit – Der wilde Mustang“. Der Lohn: 78 Prozent, ein weiteres Rekordergebnis in der Geschichte der IWEST Dressur Cups. Ann-Kathrin Lachemann und ihre Clara Korn sind spätestens nach der Qualifikation in Darmstadt aus dem Schatten getreten und stehen nun definitiv auf der Favoritenliste für den Finalsieg.

Dort steht auch der Zweitplatzierte. Der Titelverteidiger Moritz Treffinger hatte mit seiner Francis Royal nach einem zweiten Platz bei der ersten Qualifikation die zweite Qualifikation ausgelassen. In Darmstadt stieg er wiederum in den Cup ein und feierte zugleich einen zweiten Platz. Die beiden überzeugten in allen drei Grundgangarten mit sehr viel Frische und Energie, wobei die energisch nach vorne gesprungenen Dreier- und Zweierwechsel sowie die Trabtraversalen zu den Highlights zählten. Die zweite Galopppirouette gelang besser als die Erste. Hier zeigte sich gegen Ende der Galoppirouette ein kleiner Schwungverlust. Am Ende reihte sich Moritz Treffinger mit 77,4 Prozent knapp hinter Ann-Kathrin Lachemann ein. Auf dem dritten Platz trabte der „Kleinste“ des Starterfeldes einmal mehr wie ein ganz Großer. Die Rede ist von Steendieks Derrick unter dem Sattel von Ann-Cathrin Rieg. Schon bei der Qualifikation auf dem Gestüt Birkhof hatte sich der Ponyhengst stark verbessert gezeigt und sich den zweiten platz geschnappt. Eine kleine Sensation, welche dem Erfolgspaar auch in Darmstadt gelang. Steendieks Derrick zeigte sich im Darmstädter Viereck vor allem in der Galopptour noch einmal verbessert. Beispielsweise gelangen die Serienwechsel gelassener und gerade und auch der Durchsprung in den Galopppirouetten gelang gelassener. Im Trab packte der sympathische Ponyhengst einmal mehr seine Stärken aus und überzeugte mit fließenden Seitengängen und ausdrucksvollen Verstärkungen. Die beiden freuten sich mit 75 Prozent über den dritten Platz. Ebenso viel Freude, vor allem aus bayerischer Sicht, machte das viertplatzierte Paar, die Bayerin Kristina Olson auf ihrem treuen Partner FBW Dory’s Dream (Z.: Ernst Rus). Das Erfolgspaar punktete sich mit neuer Kür zu 74,2 Prozent. Neben guten Seitengängen, Verstärkungen und Zweierwechseln standen bei den beiden Fehler in den Dreierwechseln sowie in den Galopppirouetten ein teilweise nicht ganz optimaler Durchsprung. Platz fünf ging an das mit am routiniertesten Paar. Die Rede ist von Stefanie Lempart und ihre Württembergerin Latifa (Z.: Ralf Müller). Mit einer weitesgehenden fehlerfreien Vorstellung punkteten sie sich zu 73,5 Prozent. Auch Tina von Briel mit Tallahassee (73,5 Prozent), Frederik Leon Steisslinger mit Quattani (72,5 Prozent), Leonie Moll mit Equidiamonds Bright Bellini (72,6 Prozent) und Myriam Anhalt mit Rocco Granata (72,5 Prozent) freuten sich über eine Platzierung und sammelten wichtige Punkte für das Finale.

Im Springparcours sprang Selina Höger im Sattel ihres treuen Erfolgspartners Flintstone im Zwei-Phasen-S-Springen zu Platz acht. Die beiden beendeten beide Phasen fehlerfrei in einer Zeit von 32,08 Sekunden. Der Sieg ging an Richard Vogel mit Cydello (29,69 Sekunden). (msb)

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