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von Mona-Sophie Wieland am Freitag, 26.07.2024 um 22:30

EM Springen: Mannschaftssilber für Lena Marie Kraus und Rafael Reichart-Eisenhardt

Lena Marie Kraus und Rafael Reichart-Eisenhardt sind Mannschaftssilbermedaillengewinner.  /  © Mirka Nilkens

Der Medaillenregen geht im belgischen Opglabbeek und auch für den Freistaat gab es heute gleich zwei Medaillen. Denn die Pony-Springreiter sicherten sich Mannschafts-Silber, mit dabei Lena Marie Kraus und Rafael Reichart-Eisenhardt.

Schon im ersten Springen war es für das deutsche Team gut gelaufen, wobei sich Lena Marie Kraus mit ihrem Voodstock de L’Astree hatten eine tadellose Nullrunde geliefert. Heute verlief der Nationenpreis nicht so richtig nach Wunsch. So kassierten die 14-Jährige und ihr championatserfahrener Schimmelwallach in beiden Umläufen zwölf Strafpunkte. Auch Hannah Blandfort und Finja Mayleen Neubauer beendeten den Parcours nicht mit weißer Weste. Erstere kassierte mit ihrem Karim van Orchid’s, den man noch unter Johanna Beckmann kennt, jeweils einen Abwurf. Finja Mayleen Neubauer kassierte nur im ersten Umlauf einen Abwurf. Im zweiten Umlauf kam sie abwurffrei durch den Parcours. Auch Rafael Reichart-Eisenhardt und sein stets motivierter Casino Royale blieben nicht abwurffrei. Im ersten Umlauf kassierte das Erfolgsduo zwei Abwürfe. Im zweiten Umlauf musste der Münchner einen ärgerlichen, leichten Abwurf in Kauf nehmen. Besonders gut lief es für Malte Merschformann, der im Sattel seiner Ponystute Jumper in beiden Umläufen eine weiße Weste behielt. Der 15-jährige Sohn von Mannschafts-Europameister Markus Merschformann hat das Pony erst vor wenigen Wochen bekommen und konnte sich auf Anhieb gut mit ihm arrangieren. Stolz kann er zudem darauf sein, dass er als bestes deutsches Teammitglied seine erste Mannschafts-Europameisterschaft mit null Fehlerpunkten abschließen konnte.

Pony-Bundestrainer Peter Teeuwen war mehr als happy über den bisherigen Verlauf der EM. „Die Saison hatte etwas gemischt begonnen, aber dann haben sich die Paare kontinuierlich gesteigert. Unser Ziel war es, hier bei der Europameisterschaft gut mitzumischen. Ich hatte so mit Platz vier oder fünf gerechnet. Dass wir so gut abschneiden, hätte ich nicht erwartet, wir alle sind froh, dass es so gut gelaufen ist.“ Die Freude wiegt umso mehr, weil Teeuwen mit einem völlig neuen Team nach Belgien gereist war. „Wir hatten letztes Jahr einen kompletten Wechsel und mussten eine neue Mannschaft aufbauen.“ Bis zu den letzten Teamreitern lagen die Deutschen und Briten gleichauf, aber letztlich trennte ein Abwurf beide Equipen, so dass es nicht zum Stechen um Gold kam. Die Briten schlossen den Mannschaftswettbewerb mit acht Fehlerpunkten ab, Deutschland folgte mit zwölf und die irischen Bronzemedaillengewinner hatten 15 Punkte auf ihrem Konto.

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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