DJM Prussendorf: Bronze für Sebastian Renkl
Was für ein Finale für Sebastian Renkl bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Voltigierer in Prussendorf. Voller Kraft und Anmut voltigierte der 14-Jährige auf dem Rücken des 13-jährigen Wallachs Wildcard aka „Willy“, der von Josephine Storey longiert wurde, behielt bis zum Schluss die Nerven. Für seine Kür gaben die Richter die Gesamtnote 8,055, Platz drei und damit Bronze bei den männlichen Junioren. Ein toller Erfolg für den Voltigierer vom Verein RFV Au-Hallertau, der auf Haflingerwallach Armin die ersten großen Erfolge feierte. Auch in diesem Jahr hat er bereits einiges erreicht, voltigierte auf Platz fünf beim Preis der Besten und zu Gold bei den Bayerischen Meisterschaften im Einzel. Gold ging an Arne Heers aus Westfalen vor Henry Frischmuth aus Hannover.
Laura Seemüller wird Vierte
In der Damenwertung der Junioren lag EM-Teilnehmerin Laura Seemüller nach einer tollen Kür (Rang drei) auf dem Rücken von For Ever, der von Alexander Zebrak longiert wurde, vor dem Finale auf dem vierten Platz (7,866). Diesen konnten sie auch im zweiten Kür-Durchlauf halten, erhielt eine 8,193 und kam somit auf eine 7,997 in der Gesamtwertung der Deutschen Jugendmeisterschaften. Mit 40 Prozent zählt die Finalprüfung in die Gesamtwertung, Pflicht und Kür I machen jeweils 30 Prozent aus.
Zweimal Top Ten im Doppel
Auch die bayerischen Doppel-Voltigierer präsentierten sich in großartiger Form: Clementine Mandelsloh und Carlotta Prislin hatten es mit ihrem Pferd Amontillado an der Longe von Julia Handel ebenso ins Finale geschafft wie Emily Brandner und Luisa Widler mit Fidele an der Longe von Stephanie Turnwald. Im Doppel wird zweimal die Kür voltigiert, die erste Wertung zählt mit 40, die zweite mit 60 Prozent in das Meisterschaftsergebnis.
Emily Brandner und Luisa Widler voltigierten zu Klängen aus dem Dschungelbuch. Für ihre sehr ausdrucksstarke Kür gab es die Wertnote 6,940, was ihnen der Meisterschaft ein Top-Ten-Ergebnis bescherte, Rang zehn. Clementine Mandelsloh und Carlotta Prislin fielen sich nach ihrer Prüfung überglücklich in die Arme. Alle hatte geklappt, ihre Kür voller anspruchsvoller Elemente zu Orchesterklängen riss das Publikum mit und begeisterte auch die Richter. Die Wertnote 7,746 bedeutete Rang fünf und damit auch Rang fünf in der Meisterschaft. Gold ging nach Westfalen an Arne Heers und Mia Valentina Bury (Gesamt: 8,767).
VV Ingelsberg Junior I auf Rang fünf
Bei den Junior-Gruppen schafften gleich drei bayerische Teams den Sprung in die Top 15. VV Ingelsberg Junior I legte auf dem Rücken von Elias, longiert von Michelle Arcori, gut los lag nach der Pflicht auf Rang drei. In der ersten Kür lief nicht alles nach Plan, aber in der zweiten Kür dafür umso mehr. Damit wurde es Rang fünf mit 7,153 in der Meisterschaftswertung. Gut Waffenschmiede Junior brillierte mit Diablo an der Longe von Verena Bilz besonders in der Kür, nach den drei Teilprüfungen wurden sie Siebte (6,946). VV Ingelsberg Junior II voltigierte auf Louis Vicomte an der Longe von Anna Molzahn ebenfalls im Finale, in der Endabrechnung Rang 15 (6,141). Gold gewannen die Voltigierer Fredenbeck Junior aus Hannover (8,483).