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von Mona-Sophie Wieland am Freitag, 13.09.2024 um 16:36

Donaueschingen: Enges Rennen im iWest Dressur Cup

Das CHI Donaueschingen nimmt weiter an Fahrt auf. Schon gestern machte die renommierte Serie für junge Dressurpferde, der Nürnberger Burgpokal, im Schlosspark Halt. Heute stießen der beliebte iWest Dressur Cup und der Piaff-Förderpreis hinzu. Im Grand Prix, der Qualifikationsprüfung für die Grand Prix Kür, ging der Sieg nach Luxemburg.

Nürnberger Burgpokal an Lena Haßmann

Der Nürnberger Burgpokal biegt auf die Zielgerade ein. Es kann nur noch an diesem Wochenende in Donaueschingen sowie beim Dressurturnier in Darmstadt-Kranichstein Mitte Oktober ein begehrtes Finalticket geschnappt werden. Logisch, dass sich beim CHI Donaueschingen ein gut besetztes Teilnehmerfeld zeigte. An die Spitze der Finalqualifikation setzte sich Lena Haßmann mit Maddox Mart. Der erst siebenjährige Hennessy-Nachkomme steht im Besitz des Gestüts Schafhof und überzeugte mit einer technisch schon sehr sicheren Runde. Gleich in der Trabtour punktete Maddox Mart mit sehr viel Schwung, Ausdruck und guter Balance. Im Schritt zeigte er sich noch nicht optimal losgelassen. Im Galopp überzeugte die hohe Versammlungsbereitschaft in den Galopppirouetten, wobei sich noch Feinheiten wie kein optimaler Durchsprung beim Rausreiten aus der Galopppirouette zeigten. Ein weiteres Highlight bildeten die gut ins Bergauf gesprungenen Serienwechsel, was am Ende zu 72,8 Prozent führte. Borja Carrascosa mit Franky Di Fonteabeti waren dem Siegerpaar dicht auf den Fersen und sicherten sich mit einer ebenso ausdrucksvollen und sicheren Runde Platz zwei (72,3 Prozent). Aus der Babypause zurückgekehrt und sofort auf dem Podest – Victoria Nielsen und ihre sympathische Prinzessin Paula schnappten sich zugleich Platz drei (71,9 Prozent). Dieses Paar könnte genauso wie die beiden Spitzenpaare in der eigentlichen Finalqualifikation um den Sieg gehörig mitsprechen. Hinter Victoria Nielsen folgte ein weiteres bayerisches Paar: Ramona Ritzel und DSP Zampano überzeugten und sicherten sich einen guten fünften Platz (70,7 Prozent). Baden-Württemberg durfte ebenso jubeln. Anna-Lisa Stotmeister und ihr Best of Bond lieferten einmal mehr konstant ab und reihten sich auf Rang sechs ein (69,3 Prozent).

Sieg für Romina Nieberle in IWEST Dressur Cup

Romina Nieberle und Free Willy siegten in der Einlaufprüfung IWEST Dressur Cup.  /  © D. Matthaes

Bayern zeigt sich in diesen Tagen besonders stark. So ging auch der Sieg der Qualifikationsprüfung für die morgige Finalqualifikation des IWEST Dressur Cups an die Bayerin Romina Nieberle mit Free Willy. Schon bei den letzten Qualifikationen des Cups hatten die beiden Ausrufezeichen gesetzt und ein Sieg war fast schon ausstehend. Mit einer sehr schwungvollen Trabtour, toll zentrierten Galopppirouetten und super nach vorne gesprungenen Dreier- und Zweierwechseln siegten die beiden mit bärenstarken 71,66 Prozent. Eine Cup-Neueinsteigerin ist Nina Kudernak, die mit Ready to dance in der heutigen S**-Dressur dem Siegerpaar dicht auf den Fersen war. Für ihre sehr gleichmäßige Runde ohne große technische Patzer vergaben die Richter 71,63 Prozent, was für den zweiten Platz reichte. Katrin burger und Darleen de Funes, das Siegerpaar der letzten Qualifikation, hatten gleich zum Prüfungsauftakt eine erste Messlatte gelegt. Mit 71 Prozent wurde es schlussendlich Platz drei. Die Bayerin Kritina Olson mit FBW Dory’s Dream (Z.: Ernst Rus) (70,3 Prozent) und Myriam Anhalt mit Rocco Granata (69,9 Prozent) komplettierten die Top5. Auch Tina von Briel mit Tallahassee (69,3 Prozent) und Lia Weil mit Moosbends Fauntleroy (69,2 Prozent) freuten sich ebenso über eine Platzierung. Und wiederum, man kann es in diesem Jahr nicht oft genug wiederholen, zeigte sich ein dicht gedrängtes Feld. Die morgige Kür verspricht spannend zu werden!

Grand Prix Sieg für Fie Christine Skarsoe

Nachdem gestern schon die CDI4*-Tour gestartet ist, die in einen Grand Prix Special mündet, fanden auch heute die CDI4*-Reiter der Kür-Tour ihren Donaueschinger Auftakt. Wenn auch sich diese Tour sehr viel schwächer besetzt zeigte, zeigte sich mit Fie Christine Skarsoe und ihrem Lusitano-Hengst Imperador Dos Cedros ein verdientes Siegerpaar. Die beiden punkteten besonders in der Piaff Passage Tour, wie soll es auch für ein Spanier anders sein, sowie in den gut zentrierten Galopppirouetten. Auf dem zweiten Platz folgte ein Paar aus Bayern. Die Rede ist von Franziska Stieglmaier mit Samurai. Auch dieses Paar zeigte eine technisch schon sehr sichere Runde (68,3 Prozent). Liesbeth Geven mit Iago komplettierten mit 67,5 Prozent das Podest. Jennifer Hoffmann und Rondoro Noblesse (66,6 Prozent) folgten auf Rang vier.

Piaff-Förderpreis: Semmieke Rothenberger mit überlegenem Sieg

Das CHI Donauschingen ist in diesem Jahr mit einem weiteren ganz besonderen Highlight verbunden, dem Finale des Piaff-Förderpreises. Nachdem das Finale jahrelang im Rahmen der Stuttgarter German Masters stattgefunden, geht’s in diesem Jahr im Schlosspark von Donaueschingen um den Finalsieg. „Ich wäre natürlich auch gerne in der Schleyerhalle geritten, aber das durfte ich schon mal im iWest-Cup erleben“, erklärt der Finalist Moritz Treffinger. „Und im Grunde ist es ja absolut logisch, das Finale einer Outdoor-Serie auch auf einem Outdoor-Turnier zu feiern und nicht in der Halle.“ Für den gebürtigen Baden-Württemberger lief es in der heutigen Einlaufprüfung im Sattel seines EM-Partner sehr gut und so belegte er mit 71,6 Prozent Platz zwei. Dabei punkteten die beiden mit weit kreuzenden Trabtraversalen, ausdrucksvollen Trabverstärkungen und gut ausgehaltenen Passagen. Die Piaffen hätten sich teilweise noch aktiver abfußend zeigen können. Im Galopp zählten die Serienwechsel zu den Highlights. „Cadeau ist ein so cooler Vollprofi, er verzeiht mir noch den ein oder anderen Fehler.“, beschreibt Treffinger seinen vierbeinigen Partner. Den Sieg schnappte sich in völlig überlegener Art und Weise Semmieke Rothenberger mit ihrem bewegungsstarken Farrington (74,6 Prozent). Anna Schölermann mit Springborgs Guardian (69,4 Prozent) komplettierte das Podest (69,4 Prozent).
 

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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