CHI Basel: Gelb-goldener Sieg für Yuri Mansur im Championat von Basel
Auch im Championat von Basel haben die Parcoursbauer an diesem Wochenende wieder einmal bewiesen, dass sie zu herausfordernden und anspruchsvollen Wegen bereit sind. Das internationale 5*-Springen über 1,55 Meter hohe Hindernisse, ein weiteres Springen der Weltcup Tour in Basel, hatte es durchaus in sich und stellte die Reiter vor einige Herausforderungen. Leider sollte es auch bei Max Kühner und Eic Julius Caesar am heutigen Abend nicht ganz so gelingen, wie sie es sicherlich eigentlich gewünscht hätten. So passte auch bei den beiden, wie schon bei manchen Paaren zuvor, der Weg zur dreifachen Kombination nicht perfekt und bereits am Einsprung fiel die oberste Stange. Auch wenn der restliche Ritt fehlerfrei verlief, reichte das Ergebnis mit den vier Fehlerpunkten und einer Zeit von 70,49 Sekunden knapp nicht mehr für eine Platzierung, wodurch Kühner am Prüfungsende auf Platz 14 rangiert.
Das Stechen startete der Brasilianer Yuri Mansur. Ihm gelang im Umlauf als elfter Starter der erste fehlerfreie Ritt und auch im Stechen bewies er wieder einmal, dass er und sein treuer Partner Vitiki der anspruchsvollen Aufgabe gewachsen waren. Voll risikobereit und trotzdem gekonnt ritt Yuri den 17-jährigen Wallach schwungvoll nach vorn und auf engen Wegen von Sprung zu Sprung. Auch wenn das Publikum in der St. Jakobshalle nach Sprung drei kurz die Luft anhielt, da der Fuchswallach mit dem Vorderbein weg knickte, ließ sich der abgeklärte Profi nicht aus der Ruhe bringen und ritt den Parcours weiterhin mutig zu Ende. Auch wenn seinen Nachfolgern ebenso fehlerfreie Runden im Stechen gelangen, konnte keiner mehr die blitzschnelle Zeit von 36,01 Sekunden schlagen, wodurch Yuri Mansur sich heute Abend zum zweiten Mal über einen Sieg im Championat von Basel freuen darf. Die zweitschnellste Runde drehten Harrie Smolders und der zahnjährige KWPN Wallach Kaspar R mit 36,60 Sekunden. Ihnen dicht auf den Fersen und nur vier Millisekunden langsamer waren Pieter Devos und der von den Devos Stables selbstgezogene Wallach Primo DV. Der letzte Starter im Stechen war der Belgier Jos Verlooy mit dem Chacco-Blue Nachkommen Jet Run. Auf Rang fünf konnten sich Maikel van der Vleuten und sein Hengst O’bailey vh Brouwershof N.O.P. platzieren, die zwar ohne Abwurf aber mit einem Zeitfehler den ersten Umlauf beendeten.