Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Petra Krayl am Mittwoch, 05.02.2025 um 15:37

Bayerische Meisterschaft der Hufschmiede: Handwerkliche Spitzenleistungen im internationalen Wettbewerb

von links: Senta Bräutigam (Juniorchefin), Maximilian Leo Kisker (bay. Meister Lehrlingsklasse), John Ravanelli (bay. Meister Open Class), Philipp Völk (bay. Meister Intermediate), Hendrik Berger (Wettkampfrichter Dänemark), Silvia Bräutigam (Chefin), Niklaus Bigler (Wettkampfrichter Schweiz)  /  © Bräutigam

Im unterfränkischen Ebelsbach fand am vergangenen Wochenende zum dritten Mal die Bayerische Hufschmiedemeisterschaft statt. Hufschmiede aus ganz Deutschland sowie aus den Nachbarländern Tschechien, der Schweiz, den Niederlanden und Österreich versammelten sich bei Sven Bräutigam, um sich in verschiedenen Wettbewerben ihrer handwerklichen Fertigkeiten zu messen. Die dreitägige Veranstaltung wurde von der Firma Hufeisen Bräutigam und ihrem Team organisiert.

Etwa 35 Teilnehmer traten in drei Kategorien gegeneinander an: Lehrlingsklasse/Apprentice, Zwischenklasse/Intermediate und Offene Klasse/Open Class (die höchste Kategorie). Die Wettbewerbe forderten das gesamte Können der Hufschmiede: Zunächst mussten sie innerhalb von 60 Minuten zwei Hufeisen schmieden, darunter ein Überraschungseisen. Anschließend folgte ein Speed-Wettbewerb, bei dem ein vorgefertigtes Paar je nach Klasse in 15 bis 25 Minuten vollendet werden musste. Den Abschluss bildete der „Open Class Eagle Eye“-Wettbewerb, bei dem die Schmiede nur zehn Sekunden Zeit hatten, um einen Huf zu betrachten, bevor sie das Eisen aus dem Gedächtnis anfertigen mussten. Für die Finalprüfung am Sonntag galt es, Hufeisen zu schmieden und ein Pferd damit zu beschlagen.

Die bayerischen Schmiede feierten beeindruckende Erfolge. Angeführt von Philipp Völk, der in der Kategorie „Intermediate“ Gesamtsieger wurde und sich damit den bayerischen Titel sicherte, folgte ihm sein Freund und Trainingspartner Thomas Höcker, ebenfalls aus Bayern, auf dem zweiten Platz. In der Open Class errang John Ravanelli den Titel des bayerischen Meisters und belegte den zweiten Platz im Gesamtklassement. Bester bayerischer Teilnehmer und damit auch Bayerischer Meister in der Lehrlingsklasse war Leo Kisker. Die Jury bestand aus Hendrik Berger aus Dänemark und Niklaus Bigler aus der Schweiz.

Bayerischer Meister Philipp Völk  /  © Völk
Im Wettkampfmodus  /  © Völk

Petra Krayl (Redakteurin)

Die Agraringenieurin ist die Expertin für das Zuchtgeschehen, Schwerpunkt Bayern, aber auch in den Themen Pferdehaltung, Stallbau und Technik versiert. Sie stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb mit einer kleinen Pferdezucht. Bevor sie zum Matthaes Medien Verlag kam, war sie in der Erneuerbaren Energien Branche als Marketing und PR-Managerin tätig. In Marbach absolvierte sie eine Reitwartausbildung und war auf ländlichen Turnieren im Springen und in der Dressur unterwegs. Heute trifft man sie auf den bayerischen Turnierplätzen als Begleiterin ihrer Tochter.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
gleich gehts weiter...