Zwei bayerische Voltigierer für die FEI World Cup Finals
In wenigen Wochen ist es soweit: Die FEI World Cup Finals stehen in Basel an. Vom 2. bis 6. April treffen sich hier die punktbesten Dressur- und Springreiter sowie Voltigierer. Für die Voltigierer ist es zugleich der erste Höhepunkt der internationalen Saison. Hierfür haben sich die deutschen Voltigierer in Topbesetzung qualifizieren können. Sowohl in der Herren- und Damenkonkurrenz als auch im Pas de Deux reisen sie mit dem nahezu kompletten WM-Aufgebot von 2024 in die Schweiz.
Fürs Weltcup-Finale qualifizieren sich jeweils acht Einzelvoltigierer beziehungsweise Einzelvoltigierinnen sowie acht Pas de Deux über eine spezielle Rangliste. Dabei sind in jeder Kategorie zwei Teilnehmer pro Nation sowie zusätzlich die Titelverteidiger startberechtigt. Auch aus bayerischer Sicht gilt es in Basel Anfang April die Daumen zu drücken: Bei den Damen durfte Annemie Szemes für die WM-Bronzemedaillengewinnerin Alice Layher nachrücken. Layher fällt in Basel verletzungsbedingt aus. Zudem wird Deutschland bei den Einzelvoltigiererinnen wahrlich stark aufgestellt sein. So konnten sich bei den Damen neben Titelverteidigerin Kathrin Meyer, die mit Capitain Claus (Longenführerin: Gesa Bührig) ihren Titel verteidigen will, auch Alina Roß mit Baron R (Longenführer: Volker Roß) qualifizieren.
Bei den Herren konnte sich mit Vorjahressieger Jannik Heiland mit Dark Beluga FRH (Barbara Rosiny) das komplette WM-Trio von Bern empfehlen, zu dem auch Thomas Brüsewitz mit William II Z (Maik Husmann). Und auch aus bayerischer Sicht gibt es Grund zum Daumen drücken. Denn auch Julian Wilfling darf in Basel mit Aragorn und seinem routinierten Longenführer Alexander Zebrak starten.
Im Pas de Deux wollen Diana Harwardt und Peter Künne mit DSP Sir Laulau (Andrea Harwardt) nach dem Weltmeistertitel nun auch nach dem Weltcupsieg greifen. Ebenfalls qualifiziert haben sich für den Start Gisa Sternberg und Linda Otten mit Espresso (Cornelia Ammermann), die in Bern im vergangenen Jahr WM Bronze holten.