CHIO Aachen: Jörne Sprehe reitet erfolgreich mit beim Weltfest des Pferdesports
Bereits seit Dienstag sind auch die Reiter los in der Aachener Soers. Von Youngster Prüfungen bis hin zu 5*-Prüfungen in Dressur und Springen sowie Nationenpreisen, hält auch der CHIO Aachen 2025 etliche Highlights bereit. Und besonders im Parcours reitet eine bayerische Amazone wieder einmal erfolgreich mit.
Jörne Sprehe konnte bereits in der ersten Youngster-Cup Wertung, einem Spezial Zwei-Phasen-Springen eine fehlerfreie Runde mit ihren Davi zeigen. Auch wenn die Zeit der beiden nicht mehr für eine Platzierung reichte, bedeutete dieser fehlerfreie Einstand ein gutes Omen für das CHIO Wochenende. Denn bereits gestern Vormittag gab es die erste Schleife für Jörne Sprehe. Im „Preis des Handwerks“, einem Fehler-Zeit-Springen auf 5*-Niveau hatte Sprehe auf Erfolgspartner Hickstead White gesetzt. Der Oldenburger Hengst absolvierte den Kurs fehlerfrei und mit ihrer Zeit von 65,48 Sekunden konnte das Paar noch den 13. Platz sichern. Wie bereits im Vorjahr ritten Richard Vogel und sein Phenyo van het Keysersbos zum Sieg in 59,34 Sekunden. Für die Zwei-Phasen Springprüfung am Nachmittag sattelte Sprehe einen anderen ihrer Hengste: Toys. Für den starken und sprunggewaltigen Hannoveraner war das Aachener Hauptstadion offensichtlich gutes Pflaster, denn auch er ließ alle Stangen in den Auflagen liegen. Und in einer Zeit von 32,99 Sekunden ritt Sprehe ihn über den finalen Sprung der zweiten Phase. Mit dieser Zeit rangierte das Paar schlussendlich auf Platz fünf in dieser Prüfung. Der Sieg ging an Amerikanerin Laura Kraut mit Emeraldo, die mit 31,98 Sekunden in der schnellsten Zeit über die Ziellinie flogen.
Für Jörne Sprehe sollte mit diesem fünften Platz aber noch nicht genug sein. Denn im Turkisch Airlines-Preis von Europa, einem 5*-Springen mit Stechen, wollte sie noch einmal angreifen. Für dieses Springen ritt die Amazone mit Sprehe Hot Easy, einer 13-jährigen KWPN-Stute ins Stadion. Und auch wenn ebenso bei dieser Runde alle Stangen liegen blieben, musste das Paar leider einen Fehlerpunkt für Zeitüberschreitung im Umlauf in Kauf nehmen. Aufgrund dessen konnten sie nicht noch einmal im Stechen mitreiten. Schlussendlich rangierten Jörne Sprehe und ihre Sprehe Hot Easy damit aber immer noch auf dem 14. Platz aus 46 Startern.
Am heutigen Donnerstag blieb es für Jörne Sprehe etwas ruhiger, denn sie ging lediglich im Youngster Springen an den Start, in welchem Davi und sie jedoch mit zwei Abwürfen acht Strafpunkte hinnehmen mussten. Dennoch stehen für die kommenden drei Tage des diesjährigen CHIO Aachen einige, spannende Springprüfungen auf dem Programm, in denen mit Sicherheit auch Jörne Sprehe erneut ihr Können zum Besten geben wird. Für das deutsche Springreiter-Team, bestehend aus Sophie Hinners, Jana Wargers, Christian Kukuk und Hans-Dieter Dreher ist es aktuell noch spannend im Nationenpreis, in welchem sie just in diesem Moment noch um den Sieg kämpfen.