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von Leonie Wolff am Freitag, 05.09.2025 um 09:41

Calgary: Jörne Sprehe und Max Kühner erfolgreich in Kanada

Jörn Sprehe weiß mit der Sprunggewalt des Hengstes umzugehen.  /  © Lafrentz (Archiv)

Lediglich sieben der insgesamt 60 Paare hatten es in das Stechen des gestrigen Hauptspringens über 1,60 m geschafft. Dabei stellte die Teilnehmer vor allem die knapp bemessene Zeit von Parcoursbauer Leopoldo Palacios etwas unter Druck. Doch nicht Richard Vogel, der diesmal den elfjährigen Holsteiner-Hengst Cloudio an den Start brachte und mit ihm wahrlich über die Wolken von Calgary flog. Bereits vor zwei Jahren hatte Vogel den Cana-Cup für sich entscheiden können. Damals mit seinem United Touch S, in dessen Fußstapfen nun der Casall-Sohn trat. Hinter sich ließ Vogel die in Bayern beheimatete Jörne Sprehe, die mit Toys im Umlauf die erste fehlerfreie Runde lieferte. Der nun elfjährige gekörte Hannoveraner Hengst zeigte sich von der beeindruckenden Kulisse ebenfalls unbeeindruckt und bewies einmal mehr seine Sprunggewalt. Rang drei ging nach Belgien, an Thibault Philippaerts und den gerade einal neunjährigen Lyandro. Auch der vierte Rang ging in den Freistaat, genauer gesagt an den international für Österreich startenden Max Kühner, der mit der Cascadello-Tochter Count on me nicht das aller letzte Risiko im Stechen einging und sicher „Null“ ritt.

Damit nicht genug, auch am ersten Tag flog Sprehe zu einer tollen Platzierung in Kanada. Im Sattel von Sprehe Hot Easy ritt sie am Mittwochnachmittag zu Platz acht im Springen über 1,55 m. In diesem Springen siegte ebenfalls Richard Vogel, vor Steve Guerdat und Sophie Hinners.

Leonie Wolff (Werkstudentin)

Studiert Germanistik und Sportwissenschaften in Stuttgart, unterstützt währenddessen die Redaktion und das Social Media Team. Schreibt am liebsten Porträts und über den Springsport und ist selbst im Springsattel bis zur Klasse M erfolgreich unterwegs.

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