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von Mona-Sophie Wieland am Samstag, 13.09.2025 um 12:57

iWEST Dressur Cup: Favoritin setzt sich erneut durch

Jana Lang und Baron führten auch die Intermediaire I der letzten Station des iWEST Dressur Cups an.  /  © Dill

Nach dem Ausfall der letzten Station auf Gut Winkelacker ist das engagierte Team von Gut Ising für die finale Etappe des iWEST Dressur Cups eingesprungen. So ging es für die iWEST Dressur Cup-Familie an diesem Wochenende nach Gut Ising. Bereits die Qualifikationsprüfung für die morgige Finalqualifikation versprach noch einmal einen spannenden Kampf um die letzten Punkte für das Finale – wobei erneut Jana Lang und Baron den Ton angaben.

Eine Reihe von Traumrunden

Man kann es in diesem Jahr nicht oft genug betonen: Es ist einfach beeindruckend, auf welchem Niveau sich der iWEST Dressur Cup präsentiert. In der Intermediaire I waren über 70 Prozent für eine Platzierung erforderlich. Um unter die besten 15 Paare zu kommen, die in der Finalqualifikation startberechtigt sind, benötigte es fast 69 Prozent. Mancherorts reichen 68 Prozent bereits für einen Sieg in einer S**-Dressur. Im iWEST Dressur Cup ist das nicht der Fall – das ist schlichtweg beeindruckend und unterstreicht die hohe Relevanz der Serie in der Turnierlandschaft.

Doch kommen wir zum Sport: Auch auf Gut Ising führte kein Weg an Jana Lang und Baron vorbei. Der 19-jährige KWPN-Wallach und die U25-Reiterin dominieren den Cup seit ihrem Einstieg bei der zweiten Qualifikation. Drei Siege in den Finalqualifikationen konnten sie in diesem Jahr bereits verbuchen – auf Gut Ising befindet sich das Erfolgsduo erneut auf bestem Weg zur vollen Punktzahl.
In der Intermediaire I gelang den beiden eine Runde wie aus einem Guss: Die fließende Trabtour mit weit kreuzenden Trabtraversalen, die dynamischen Verstärkungen, die schnurgeraden und gut ins Bergauf gesprungenen Serienwechsel sowie die bestens zentrierten Galopppirouetten – für die rechte Galopppirouette gab es sogar die Note 8,5 – sind besonders hervorzuheben. Insgesamt zierten 73,1 Prozent die Anzeigetafel, was den Sieg vor der baden-württembergischen Amateurreiterin Tina von Briel mit ihrem weiter gesteigerten Tallahassee bedeutete (72,3 Prozent). Der elfjährige Wallach zeigte sich noch spritziger, punktete in der Trabtour mit mehr Dynamik, überzeugte im starken Schritt mit viel Übertritt und bestem Schreiten und zeigte ebenso sichere Serienwechsel sowie Galopppirouetten. Mit diesem Duo ist in diesem Jahr ebenfalls jederzeit zu rechnen. Das gilt auch für die Berufsreiterin Myriam Anhalt, der mit Rocco Granata eine sichere Runde mit etlichen Highlights gelang. Die beiden komplettierten mit 71,1 Prozent das Podest – vor Selina Söder mit Shosholoza (71 Prozent) und Moritz Treffinger mit Vincero (70,9 Prozent). Zu den weiteren Platzierten zählten Kristina Olson mit FBW Dory’s Dream (70,7 Prozent), Hannah Beaulieu mit Siri (70,3 Prozent), Valerie del Rio Pfeffer mit Braveheart (70,3 Prozent), Lia Weil mit Moosbend’s Fauntleroy (70 Prozent) und Linda Jung mit Qu’est-ce que c’est (70 Prozent).

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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