Bayern stark beim Deutschen Voltigierpokal in Aachen
Es gibt diese Momente, in denen man einfach weiß, dass es gut war – ohne auf die Punkte zu schauen, ohne den Platz zu kennen. Genau solch ein Moment war das Finale des Deutschen Voltigierpokals in Aachen für die Gruppe aus Bamberg.
„Besonders in Erinnerung bleibt uns auf jeden Fall das Ende der Finalkür. Wir waren alle super erleichtert, dass wir die Kür so zeigen konnten, wie wir sie die ganze Saison trainiert haben“, erzählt das Team Bamberg I vom Volitigerverein Bamberg, das bei den M-Gruppen mit einer Endnote von 6,878 nur hauchdünn das Podium verpasste. „Wir sind uns in die Arme gefallen und haben uns enorm gefreut, bei toller Stimmung zufrieden und gesund auslaufen zu können.“
Nach drei starken Runden bedeutete das am Ende Platz vier – und „trotzdem“ jede Menge Freude. „Wir sind unglaublich stolz, dass wir uns nach drei Runden auf den vierten Platz geturnt haben. Unser Ziel war es, einen schönen und zufriedenen Saisonabschluss zu haben, und das haben wir erreicht! Natürlich überlegt man im Vorfeld schon mal, welche Platzierung möglich wäre. Im Finale unter den Top fünf aus ganz Deutschland zu sein, ist dann einfach ein tolles Gefühl.“
Dass der Abstand zum Podium nur lediglich 0,015 Punkte betrug, tat der Freude keinen Abbruch. „Ein ganz knapper vierter Platz könnte zwar im ersten Moment undankbar erscheinen, aber wir sind wahnsinnig dankbar, überhaupt die Möglichkeit gehabt zu haben, an den Start zu gehen – und das ein zweites Mal in der Albert-Vahle-Halle. Der vierte Platz von 36 Gruppen ist eine Leistung, auf die wir sehr stolz sind.“
Während die Bambergerinnen also knapp an einer Medaille vorbeischrammten, gab es für Baden-Württemberg Grund zum Jubeln: Simon Reber und Laura Eisemann entschieden die Doppelwertung für sich und holten den Sieg nach Hause. Auch Bayern zeigte Top-Leistungen – Dominik Aurbacher und Emma Schneider belegten als bestes bayerisches Doppel den vierten Platz.