Kurz-Veranlagungsprüfung in Verden
Kurz vor Jahresende absolvierten in Verden 37 Junghengste ihre Kurz-Veranlagungsprüfung und sicherten sich damit ihren vorläufigen Eintrag ins Hengstbuch I. Darunter befanden sich 17 Dressurhengste und 20 Springhengste.
Bei den Dressurhengsten führte der Oldenburger Rapphengst Grey Tonic v. Grey Flanell-Secret das Feld an. Aus der Zucht des Gestüts Lewitz stammend, ist er auf der Station Kandziora in Spelle stationiert. Besonders beeindruckte der Hengst mit der Tageshöchstnote von 9,3 für die Leistungsbereitschaft. Für den Galopp vergab die Kommission 9,2, zudem erhielt er 8,8 für den Trab, 8,0 für den Schritt und 9,0 für die Rittigkeit. Insgesamt erzielte Grey Tonic damit eine dressurbetonte Endnote von 8,83. Seine Großmutter Zantana feiert unter Marieke van der Putten (NED) bereits Siege bis Grand Prix und nahm in diesem Jahr an den Europameisterschaften teil. Zantana brachte zudem die gekörten Hengste Fürst Zonik PS und Debutant PS OLD hervor.
Auf den Plätzen folgten der Westfale San Valentino v. Secret Game-Rock Forever I aus der Zucht von Robert Drenker, Drensteinfurt, stationiert am Bayerischen Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, mit einer Endnote von 8,74. Für Schritt und Leistungsbereitschaft erhielt er jeweils die 9,0. Mit einer Endnote von 8,44 folgte der im Klosterhof Medingen stationierte Zentinel v. Zuperman-Royal Classic aus der Zucht von Stefan Tietje, Alfhausen, gefolgt vom DSP-Siegerhengst Bonds in Gold v. Bonds-Goldberg mit 8,43, gezüchtet von Hendrik Niehe, Sieversdorf-Hohenofen, und ausgestellt vom Gestüt Pramwaldhof in Österreich.
Bei den Springhengsten setzte sich Citrin HS v. Cellestial-Diamant de Semilly an die Spitze. Der Oldenburger Hengst, gezogen von Heiko Schmidt in Neu Benthen und stationiert auf dem Brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse, erhielt eine springbetonte Endnote von 8,56. Für die Leistungsbereitschaft erhielt er 9,0, für Springanlage und Galopp jeweils 8,8.
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