Brunnthal: Ferdinand Csaki auf klarem Titelkurs
Die Temperaturen steigen und auch das Dressurturnier in Brunnthal und damit verbunden die Medaillenjagd bei den Oberbayerischen Meisterschaften nimmt an Fahrt auf.
Auch in diesem Jahr finden die Oberbayerischen Meisterschaften Dressur in Brunnthal statt. Dabei werden die Medaillen der „Senioren“ über zwei S*-Dressuren sowie am Finaltag in einer Intermediaire I entschieden. Bereits nach den ersten zwei Wertungsprüfungen befindet sich Ferdinand Csaki auf ganz klarem Titelkurs. Im Sattel seines zwölfjährigen Wallachs Edward of Locksley sicherte er sich in den beiden S*-Dressuren zwei deutliche Siege. Am ersten Tag punktete sich das Erfolgsduo, das schon über Dreisterne-Erfolge verfügt, zu 70,4 Prozent. Auch am zweiten Tag knackten die beiden die 70-Prozentmarke und schnappten sich damit in überlegener Art und Weise die goldene Schleife. Damit verwiesen sie am ersten Tag die Titelverteidigerin Tatjana Schneider auf Platz zwei. Auch der Dressurausbilderin gelang eine technisch sichere Runde, die mit 68,6 Prozent belohnt wurde. Am zweiten Tag musste sich Schneider knapp der Viertplatzierten des ersten Tages, Fabiana Brand mit Ragtyme (68,8 Prozent), geschlagen geben. Damit wird es im Rennen um die Silber- und Bronzemedaille morgen nochmal äußerst spannend. In der Wertung der U16-Reiter zeichnet sich ein spannendes Rennen zwischen Katharina Kraft und Iona Elsa Thielitz ab. Bei den U21-Reitern setzte sich die letztjährige Meisterin der U18-Reiter, Louisa Pöppinghaus, mit ihrer Nachwuchshoffnung Weihe’s Stern in der ersten Wertungsprüfung durch.
Auch weitere Dreisterne-Prüfungen standen an. Im Grand Prix setzte die Baden-Württembergerin Nicole Casper mit dem selbst ausgebildeten Birkhof’s Zabalou ihre konstanten Leistungen der vergangenen Wochen fort und sicherte sich mit dem zehnjährigen Wallach nach dem Sieg in der Intermediaire II von Brunnthal auch die goldene Schleife im Grand Prix. Die beiden brillierten erneut mit äußerst gleichmäßigen und ausdrucksvollen Piaffen und Passagen. Demgegenüber standen aber erneut Fehler in den Einerwechseln. Unterm Strich gab’s 70,9 Prozent. Das bedeutete einen überlegenen Sieg vor der nächsten Baden-Württembergerin, Ines Fleischmann mit High Noon (68,4 Prozent). Fleischmann folgte auch auf Rang vier, dieses Mal mit George Clooney (68,1 Prozent). Dazwischen schoben sich Sabine Sengl und Annie Rocks (68,2 Prozent).