Schwaiganger: Spatenstich für neuen Junghengstaufzuchtstall
Selbst strömender Regen und ein kräftiges Gewitter konnten die gute Stimmung nicht trüben: Mit dem symbolischen Spatenstich fiel am Staatsgut Schwaiganger der Startschuss für den neuen Junghengst-aufzuchtstall. Die Abgeordneten Harald Kühn und Thomas Holz sowie der Erste Bürgermeister von Großweil, Frank Bauer, und der Zweite Bürgermeister von Ohlstadt, Franz Gaisreiter, begleiteten diesen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung des Haupt- und Landgestüts Schwaiganger.
Für den Neubau wurden zuvor der frühere, baufällige Stall zurückgebaut und das gewonnene Material soweit möglich zur Wiederverwendung aufbereitet. Der neue Stall schafft zeitgemäße Haltungsbedingungen für die Junghengste und berücksichtigt die besonderen Anforderungen an ihre Aufzucht. Ausreichend Platz und Bewegung, Kontakt zu Artgenossen sowie gute Bedingungen für eine gesunde Entwicklung spielen dabei eine wichtige Rolle. Gleichzeitig verbessert der Neubau die Voraussetzungen für die tägliche Betreuung der Tiere. "Bei den Bayerischen Staatsgütern geht es nicht nur um große Neubauprojekte. Wo Mittel zur Verfügung stehen, nutzen wir sie auch, um bestehende Stallungen Schritt für Schritt zu modernisieren und aktuelle Tierwohlbedingungen anzupassen“, sagte Geschäftsführer Anton Dippold.
Während früher vor allem die Pferdezucht den Schwerpunkt von Schwaiganger bildete, steht heute die Ausbildung zum Pferdewirt, die Fortbildung zum Pferdewirtschaftsmeister und die Ausbildung zum staatlich geprüften Hufschmid im Mittelpunkt. Ziel ist es, die Haltungsbedingungen konsequent an die Bedürfnisse der Tiere anzupassen und zugleich gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu schaffen. (pm)