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von Mona-Sophie Wieland am Montag, 28.09.2026 um 08:27

Wien: Sophie Hinners feiert ersten Sieg in einem Longines Global Champions Tour Grand Prix Sieg

Sophie Hinners und Iron Dames Combella führten das abschließende Springen von Wien an.  /  © LGCT (frei)

Sophie Hinners hat in Wien einen besonderen Meilenstein ihrer Karriere erreicht. Mit Iron Dames Combella setzte sich die Mannschaftsweltmeisterin im Grand Prix der Longines Global Champions Tour durch und feierte damit ihren ersten Sieg in einem LGCT-Grand-Prix.

Vor der Kulisse von Schloss Schönbrunn entwickelte sich das abschließende Springen bereits im ersten Umlauf zu einer anspruchsvollen Prüfung. Die erlaubte Zeit erwies sich für mehrere Reiter als entscheidende Hürde, zudem verlangte die Schlusslinie den Teilnehmern technisch einiges ab. „Ein Grand Prix über 1,60 Meter verzeiht wenig. Im Grundumlauf geht es zunächst darum, technisch sauber und fehlerfrei zu bleiben. Im Stechen kommt das Risiko dazu. Wenn dann 40 Paare um Zehntelsekunden kämpfen, sieht man sehr deutlich, was diesen Sport ausmacht“, so Ex-Olympiareiter und Co-Veranstalter der LGCT Vienna Helmut Morbitzer. Acht Paare meisterten den Parcours ohne Hindernisfehler und zogen damit ins Stechen ein. Sophie Hinners und die Cornet du Lys-Tochter Combella gingen dort volles Risiko. Nach 43,13 Sekunden blieb die Uhr stehen, was den Sieg bedeutete. „Ich habe im Stechen wirklich alles auf eine Karte gesetzt. Zum Glück hat Iron Dames Combella so super mitgemacht und alles hat sich ausgezahlt“, sagte Hinners anschließend. Am dichtesten kam Peder Fredricson an die Siegerzeit heran. Mit Alcapone des Carmille blieb der Schwede ebenfalls ohne Fehler und benötigte 43,60 Sekunden. Damit fehlten ihm lediglich 47 Hundertstelsekunden auf Hinners. Rang drei ging an Olivier Philippaerts. Der Belgier blieb mit Hipster SV ebenfalls fehlerfrei und komplettierte das Podium vor dem Schloss Schönbrunn.

Besonders ärgerlich verlief der Abend für Hans-Dieter Dreher. Mit Elysium blieb er zwar ohne Hindernisfehler, überschritt mit 84,03 Sekunden jedoch die erlaubte Zeit knapp. Damit blieb ihm der Einzug ins Stechen verwehrt, am Ende stand trotzdem noch Rang neun zu Buche.

Mona-Sophie Wieland (Redaktionsleitung)

Absolventin des Master-Studiengangs Medien- und Kommunikationsmanagement, unsere Expertin für online und Social Media. Ihr Herz schlägt für Ausbildungs- und Turniersportthemen. Selbst bis zur Klasse S erfolgreich. Seit 2023 agiert sie als Redaktionsleitung.

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