Rotterdam: Deutschland in der Zwischenwertung zum Nationenpreis auf Rang zwei, Raphael Netz Fünfter in der Einzelwertung
Das deutsche Team liegt nach dem Grand Prix beim Nationenpreis in Rotterdam in der Zwischenwertung auf dem Silberrang! Die Equipe mit Raphael Netz, Franziska Stieglmaier, Anna-Christina Abbelen und Evely Eger ist mit 24 Punkten derzeit Zweiter hinter Frankreich (7). Schweden liegt auf Platz drei.
Raphael Netz startete als erster Deutscher mit dem zwölfjährigen KWPN-Wallach Great Escape Camelot und lieferte zum Auftakt direkt die beste deutsche Teamleistung ab. 71,826 Prozent bedeuteten in der Endabrechnung Rang fünf. Das Paar überzeugte mit einer sehr harmonischen Vorstellung, die Passage-Piaffe-Tour schon deutlich routinierter. Der Johnson-Sohn dabei stets in korrekter Anlehnung an der fein einwirkenden Hand seines Reiters. Franziska Stieglmaier war zweite Starterin des Teams. Ihr zwölfjähriger Hannoveraner Samurai zeigte eine elastische Trabtour, einen geregelten Schritt und bestach besonders durch überaus korrektes und geschlossenes Halten. Lediglich in Piaffe und Passage kippte er im Genick etwas ab, dafür gelangen die Galopppirouetten sehr gut und zentriert. Mit 69,783 Prozent wurde Stieglmaier 15.
Auch Anna Abbelen, mit dem Oldenburger Sam Donnerhall auf Rang zwölf., steuerte mit 70,217 Prozent ihren Teil zur Teamwertung bei, die Benotungen der Richter gingen hier allerdings sehr weit auseinander (Platz vier bis 22). Nummer vier im Bunde, Evelyn Eger, hatte den 18-jährigen Oldenburger Westminster gesattelt. 71,326 Prozent bedeuteten das zweitbeste deutsche Ergebnis und Rang sieben in der Einzelwertung. Siegerin im Grand Prix wurde die Französin Morgan Barbançon mit dem elfjährigen KWPN-Wallach Habana Libre mit 72,696 Prozent. Am Samstag stehen nun noch die Kür und der Grand Prix Special an. (mj)
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