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Donnerstag, 28.12.2023 um 16:57

Mechelen: Erneut Personal Best für Raphael Netz

Raphael Netz freute sich mit Great Escape Camelot im Grand Prix von Mechelen erneut über ein Personal Best. | Foto: Lafrentz  /  © honorarfreie Nutzung des Bildes

Im belgischen Mechelen findet traditionell zwischen Jahren das letzte Weltcup-Turnier der Saison für Dressur- und Springreiter sowie Fahrer statt. Im Viereck blieb im Qualifikations-Grand Prix die letzte Spannung aus, wobei es am Ende einen bayerischen Erfolgsmoment gab. Die Rede ist von Raphael Netz und seinem zwölfjährigen Great Escape Camelot. Nach erfolgreichem Punktesammeln bei den Weltcup-Stationen in Polen, Herning und Stuttgart machten sich die beiden heute auf besten Wege auch das belgische Turnier mit guter Punktesammlung zu verlassen. Im Einlauf-Grand Prix reihte sich das Erfolgspaar auf dem zweiten Platz ein und freute sich dabei über eine echte Punktlandung. Denn sie knackten erneut punktgenau ihr Personal Best von 73,1 Prozent. Highlights der Prüfung bildeten die gut kreuzenden Trabtraversalen, das sehr durchlässige Rückwärtsrichten sowie die weiter verbesserte und ausdrucksvolle Piaff-Passage-Tour. Insgesamt sah man beim heutigen Start eine erneute Verbesserung der beiden und so bestachen sie mit vermehrter Präzision und Ruhe. Im Schritt fand der KWPN-Wallach heute noch nicht zur optimalen Losgelassenheit, auch zeigten sich die Wechseltouren zwar fehlerfrei, aber noch leicht schwankend. Dennoch: Der im Moment auf Platz vier im Weltcup-Ranking bestplatzierteste Deutsche hat sich mit seinem heutigen Auftritt wiederum in eine gute Ausgangsposition begeben. Raphael Netz musste sich nur der Weltmeisterin Charlotte Fry geschlagen geben. Fry setzte sich im Sattel ihres 14-jährigen Hengstes Everdale mit Abstand an die Spitze (76,1 Prozent) und überzeugte mit einer sehr sicheren Vorstellung, wobei die Highlights sicherlich in den weitkreuzenden Trabtraversalen, der gleichmäßigen Piaff-Passage-Tour sowie den weit durchgesprungenen Einer- und Zweierwechsel lagen. Insgesamt wünschte man sich über die gesamte Prüfung hinweg noch mehr Rahmenerweiterung. Marlies van Baalen mit Habibi DVB komplettierte mit 73,109 Prozent das Podest. Die Belgierin Larissa Pauluis mit Flambeau (72,5 Prozent) und die Französin Morgan Barbancon mit Habana Libre (72 Prozent) folgten auf den Plätzen vier und fünf. (msb)

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