Datenschutzeinstellungen

Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des Weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den "Cookie-Einstellungen".

Mit Klick auf "Alle akzeptieren" erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

von Maria Jürgens am Montag, 11.03.2024 um 10:59

Raphael Netz für das Weltcup-Finale qualifiziert: "Ich bin so dankbar für Camelot!"

© honorarfreie Nutzung des Bildes

Nach der abschließenden Weltcup-Station für die Dressurreiter im niederländischen ‘s-Hertogenbosch steht es nun fest: Raphael Netz darf mit dem 13-jährigen Great Escape Camelot zum Weltcup-Finale in Saudi Arabien fahren. Von 16. bis 20. April geht es in Riad ums Ganze. Für den Reiter aus Bayern ein ganz besonderes Erlebnis: "Ich hätte nicht erwartet, dass das erste Jahr mit Camelot bereits so phantastisch läuft." Im Februar 2023 bestritten Netz und der KWPN-Wallach von Johnson ihren ersten Grand Prix. Das Ausnahmetalent im Sattel weiß, dass neben den reiterlichen Fähigkeiten auch etwas Glück und die Unterstützung von Freunden, Familie und Sponsoren dazugehört: "Ich bin einfach unheimlich dankbar für Camelot und auch für die Unterstützung von Sonja Krall und Therese Boss, meiner Familie und meines gesamten Teams. Es ist auf jeden Fall ein Team-Erfolg."

In vier Wochen geht der Flug nach Saudi Arabien. "Das ganze Team kommt natürlich mit", freut sich der 24-Jährige. "Ich bin gerade dabei, sämtliche Formulare für die Reise auszufüllen. Ich freue mich riesig darauf und bin sehr gespannt, weil ich auch privat noch nie in Saudi Arabien war." Bis zum Abflug steht allerdings das normale tägliche Programm auf dem Plan. "Ich reite ganz normal weiter und versuche, nichts Besonderes daraus zu machen. Camelot weiß ja nicht, dass es das Weltcup-Finale ist", sagt er und lacht. "Ich kenne unsere Stärken und unsere Schwächen." Trotz des großen Ereignisses, das dennoch nur ein Teil des Ganzen ist, möchte Raphael Netz stets die Gesamtausbildung im Kopf und im Fokus haben.

2024 ist ein aufregendes Jahr für den sechsfachen U25-Europameister. "Es passiert wirklich viel gerade", sagt er voller Freude. Nach dem Weltcup-Finale steht schließlich schon der Umzug auf Gut Weiglschwaig in Moosburg an, wo er mit seiner Lebensgefährtin Selina Söder einen Stalltrakt pachtet. Ein neues Kapitel für den talentierten Reiter, der getreu seiner Philosophie auch dort den Schwerpunkt weiterhin auf die Ausbildung der Pferde legen wird.

Neben Raphael Netz reisen für Deutschland Isabell Werth und Matthias Alexander Rath zum Weltcup-Finale in Riad. Für Werth wird es das 25. Finale sein, sie hat die Wahl, ob sie Emilio oder Quantaz satteln wird. Matthias Alexander Rath wird mit Destacado antreten, für ihn wird es das zweite Finale sein.

Maria Jürgens (Redaktionsleitung)

Nach dem Volontariat bei der Tageszeitung zum Pferde-Journalismus gekommen. Am liebsten im Springsattel und auf den Geländeplätzen unterwegs. Die vielseitige Ausbildung liegt ihr sehr am Herzen. Unser Ass für alle Fragen rund um Pferdehaltung, Fütterung und Gesundheit.

Bewerten
  • - nicht gut
  • - sehr gut
Übersicht
gleich gehts weiter...