Horst-Gebers-Ponytour: Finalsieg für Joelle Sprehe
Sie kam, sah und siegte – Joelle Sprehe ist in dieser Saison kaum aufzuhalten und das verdeutlichte sie auch am Wochenende beim Finale der renommierten Horst-Gebers-Ponytour. Im Rahmen der Deutschen Amateur-Meisterschaften fand auf dem weitläufigen Gelände des Westfälischen Pferdezentrums in Münster-Handorf das Finale der Horst-Gebers-Ponytour statt. Seit 2022 gibt es die Horst-Gebers-Pony-Tour für Talente bis 15 Jahren, 2023 wurde die Tour um ein Angebot für U16-Talente ergänzt. Zur Small-Tour für U15-Ponyreiterinnen und -reiter auf A-Niveau kam die Large-Tour auf L-Niveau hinzu. Im Fokus der beiden Ponytouren steht die Förderung von Nachwuchsreitern im Ponysport und die Heranführung an den Leistungssport. Dabei werden für die jungen Talente automatisch attraktive Saisonziele geschaffen, denn über jeweils sechs bis acht bundesweit ausgeschriebene Qualifikationen führt der Weg zu den Finals. Schon in der Einlaufprüfung am Samstag, einem A**-Springen, hatte Joelle Sprehe mit ihrer flinken Donna den Ton angegeben. Genau das gleiche Bild zeigte sich dann am Finaltag, ja die kleine Sprehe tat es ihrer Mutter Jörne Sprehe gleich und agierte unter dem Motto „gut kalkuliertes Risiko bei bestem Stil und hoher Schnelligkeit“! Die gewisse Schnelligkeit war auch nötig. Denn es zeigte sich ein dichtgedrängtes und stark besetztes Starterfeld. Joelle Sprehe und ihre Donna lieferten im Umlauf eine Traum-Nullrunde und zogen damit ins Stechen ein. Dort angekommen wurde es spannend: Es ging um den heißbegehrten Finalsieg, klar, dass alle Ponykids ordentlich aufs Gas drückten. Joelle Sprehe fand genau das passende Risiko und schnurrte sich mit engen Wendungen und gutem Grundtempo fehlerfrei durch den Parcours. Am Ende blieb die Uhr bei 35,74 Sekunden stehen, was mit gutem Abstand zur Zweitplatzierten Pia Sophie Meyer mit Carlton Hill (36,76 Sekunden) bedeutete. Was für ein bärenstarker Erfolg für die Reiterin vom RC Horsepark Fürth. Frieda Louise Riedel mit Neo (36,88 Sekunden) und Luisa Sophie Roth mit Black Jack (36,90 Sekunden) folgten auf den Plätzen drei und vier. Auch im U16-Finale sprang für Joelle Sprehe eine tolle Platzierung raus. Zwar kassierte sie mit Eloclea Ro. Del colle San Marc im Umlauf des M-Springens einen ärgerlichen Abwurf, lieferte aber erneut eine schnelle Zeit. Schlussendlich durfte sie sich mit dieser dennoch gelungenen Runde in diesem mit doch einigen Klippen gebauten M-Springen über eine Platzierung freuen. Den Finalsieg schnappte sich hier Viktoria Hilger mit Jango vor Luna Hagedorn mit Bad Man.