Valegro-Sohn ist Siegerhengst der Süddeutschen Kaltblutkörung
Am 10. Oktober 2026 öffnete die altehrwürdige Olympia-Reithalle ihre Toren für ein ganz besonderes Highlight im Zuchtkalender: 52 Junghengste der Süddeutschen Kaltblutrasse traten an diesem Samstag zur Körung an - dem ersten Schritt auf dem Weg zur Zuchtzulassung. Den Auftakt bildete die Musterung auf Hartem Boden im Stadion der Olympia-Reitanlage. Anschließend präsentierten sich die Hengste auf dem Dreieck in der Reithalle. Dabei entschied sich, welche Kandidaten eine Runde weiterkamen: 20 Junghengste durften sich der Kommission noch einmal im Freilaufen zeigen.
Nach den Schrittringen verkündete die Körkommission in der voll besetzten Olympiahalle die Körurteile. Ihr gehörten Zuchtleiter Torsten Große-Freese sowie Josef Erhart, Hans Hofmann, Christian Strauß und Johann Wallner an. Groß war der Jubel bei den Besitzern Hilde und Markus Glonecker-Edmüller aus Kirchdorf am Inn, als ihr Dunkelfuchshengst zum Sieger gekürt wurde. Der Sohn des Valegro aus einer Mutter von Sribery stammt aus der Zucht von Rudolf Pichlmeier aus Ampfing. Zum Bewegungssieger wurde ein weiterer Dunkelfuchs ernannt: Der Sohn des Vodka aus einer Mutter von Vincent wurde von Josef Kotz aus Schwangau gezogen und steht auch in seinem Besitz.
Den Titel des ersten Reservesiegers erhielt ein Sohn des Venturin aus einer Mutter von Samurei. Gezogen wurde er von Peter Ober aus Traunstein; als Aussteller präsentierte ihn Johann Thomas Glonecker aus Feichten an der Alz. Zweiter Reservesieger wurde Versace, ein Sohn des Varco aus einer Mutter von Rupertiwinkel. Gezogen wurde er von Marco Birkholz; Besitzer ist Linus Birkholz aus Stadtprozelten.