Michael Viehweg glänzt in San Giovanni
„Mein Contario ist über die zwei Wochen wirklich sensationell gesprungen“, schwärmt Michael Viehweg nach seinem Turnieraufenthalt im italienischen San Giovanni. Und das nicht ohne Grund: Mit seinem 13-jährigen Hengst sicherte sich der Springreiter gleich mehrere Spitzenplatzierungen und durfte sich am Samstag sogar über Rang zwei in einem Springen über 1,50 Meter freuen. Doch nicht nur Contario zeigte sich in Italien von seiner besten Seite.
Bereits am Donnerstag sammelte Viehweg mehrere Platzierungen in Springprüfungen über 1,40 Meter. Mit Cyrill sicherte er sich einen vierten und einen achten Platz. In derselben Prüfung, in der er mit Cyrill Vierter wurde, ritt er außerdem Cartal auf Rang sechs. Am Freitag ging es dann noch ein Stück höher hinaus: Mit Contario belegte Viehweg in einem Springen über 1,45 Meter den dritten Platz. Dass die beiden bestens miteinander harmonieren, stellten sie schließlich auch am Samstag unter Beweis. Im Springen über 1,50 Meter sicherten sie sich nach einem spannenden Stechen den zweiten Platz. „Er hat sich toll reiten lassen und mir im Parcours ein unglaublich gutes Gefühl gegeben. Er war immer konzentriert, vorsichtig und voll bei der Sache. Auf dem großen Platz konnte er natürlich auch seinen großen Galopp perfekt ausspielen“, lobte Viehweg Contario. Für den Sieg fehlte am Ende nur ein kleines bisschen Zeit. „Gestern im Stechen war Alec dann einfach einen Tick schneller. Ihm ist noch einmal alles etwas besser gelungen, er hat sein Pferd noch mehr galoppieren lassen und am Ende die entscheidenden Sekunden herausgeholt. Trotzdem bin ich mit meinem zweiten Platz wirklich sehr zufrieden“, erklärte Viehweg.
Neben den sportlichen Erfolgen hatte der Aufenthalt in Italien aber auch abseits des Parcours einiges zu bieten. „Die Stimmung auf den Turnieren in Italien ist eigentlich immer richtig gut. Wir hatten über die zwei Wochen wirklich traumhaftes Wetter und waren damit sehr gesegnet. Außerdem waren viele internationale Kollegen vor Ort und insgesamt herrscht dort einfach immer eine tolle Atmosphäre. Es macht jedes Mal richtig viel Spaß, in Italien zu sein“, erzählte der Springreiter.